Eléonore Guérineau
Sie ist im vergangenen Sommer aus Paris nach Zürich gekommen und wird nun hier von den Männern auf Händen getragen. Eléonore Guérineau tanzt in Christian Spucks tieftraurigem Stück «Winterreise» (tanz 12/19) zum Lied «Der Wegweiser» mit den Tänzern des Ballett Zürich, bevor diese sie von der Bühne tragen. Dort, im richtigen -Leben, präsentiert sich die Welt für sie vielleicht nicht ganz so rosig, wohl aber so leuchtend, dass sie Tag für Tag mit neuer Energie von der Arbeit nach Hause kommt. Das ist nichts Außergewöhnliches.
Tänzerinnen und Tänzer gewinnen bekanntlich, wie andere Künstler auch, ihre Energie und Kraft aus der Arbeit. Ungewöhnlich ist eher, dass solche Impulse offenbar in Zürich, das wir Eingeborenen als klein und kleinkariert empfinden mögen, stärker spürbar sind als im glamourösen Paris. Wie kommt das?
Es ist gerade die Größe beziehungsweise Kleinheit des Ballett Zürich, die es Eléonore Guérineau angetan hat. Die Schweizer Kompanie ist mit 36 Mitgliedern etwas über ein Fünftel so groß wie das Ballet de l’Opéra de Paris, in dem die charismatische Tänzerin seit ihrer Ausbildung an der zugehörigen Ballettschule getanzt hat. «Die Arbeit in Zürich findet in einem viel ...
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Tanz Februar 2019
Rubrik: Menschen, Seite 18
von Lilo Weber
CD des Monats: Ballet Royal de la nuit
Ein «Tango der Füchse» findet sich nicht im Original. Den hat Francesca Lattuada als Einlage für die «Comédie muette d’Amphitrion» hinzuerfunden, die im Zentrum der zweiten Nachtwache steht. Die Choreografin rekonstruiert nicht das Bühnengeschehen des «Ballet Royal de la Nuit», das am 23. Februar 1653 erstmals im Saal des...
Deutschland
On tour
Die Compagnia Aterballetto
aus Italien zeigt mit «Golden Days» zwei Choreografien des Schweden Johan Inger, «Rain Dogs» und «BLISS», die durch ein neues kurzes Solo, «Birdland», miteinander verbunden sind: Lörrach, Burghof, 13. Febr.; Gütersloh, Theater, 16., 17. Febr.; Ludwigshafen, Theater im Pfalzbau, 20. Febr.; Ludwigsburg, Forum am...
Für dieses Projekt hat er fast ein Jahrzehnt geackert, und zwar unter den -Argusaugen der Yellow Press. Die nämlich posaunte 2011 heraus, dass sich Mick Jagger für die Konzerte der Rolling Stones weder mit Zumba noch mit Capoeira fit hält, sondern: an der Ballettstange. Für März ist nun am Mariinsky eine Uraufführung anvisiert, kuratiert von Jagger, choreografiert...
