Kampf der Giganten

Staatliche Hochschulen in Deutschland kämpfen mit heruntergeklapptem Visier. Denn für sie soll die politische Lanze, die Ausbildung den zeitgenössischen Erfordernissen anzupassen, als erstes gebrochen werden. Eine Diskussion während des Berliner Tanzkongresses bot Einblick in die Psyche der Ritter während ihrer gut zweistündigen Tafelrunde. Lesen Sie, mit wem Sie es in welcher Schule zu tun bekommen.

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Dass die Tanzausbildung derzeit in Deutschland hoch im Kurs steht – zur Erhärtung dieses Eindrucks genügt ein Blick auf die Projekt-Liste der Tanzplan-Städte, die von der Kulturstiftung des Bundes mit gut dotierten Fördersummen bedacht wurden. Auch während des von der Kulturstiftung initiierten Tanzkongresses lag ein Schwerpunkt auf der Veränderung der Tanzausbildung.

Ingo Diehl, bei der Initiative verantwortlich für die Ausbildungsprojekte des Tanzplans, und Moderator Stefan Hilterhaus, künstlerischer Leiter des PACT Zollverein, baten in Berlin prominente Vertreter verschiedener deutscher Hochschulen zur Podiumsdiskussion über Aus­bildungsinhalte, -strukturen und -modelle.
Gekommen waren Lutz Förster, Beauftragter für den Studiengang Tanz an der   Folkwang Hochschule in Essen; Jason Beechey, der als neuer Direktor der Palucca Schule Dresden in Deutschlands einziger eigenständiger Tanzhochschule neue Akzente setzten wird; Dieter Heitkamp, der 1998 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main die Ballettabteilung in den Ausbildungsbereich Zeitgenössischer und Klassischer Tanz (kurz: ZuKT) umwandelte und ihn seit 2001 als Direktor leitet; Paul Melis aus dem ...

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Tanz August/September 2006
Rubrik: Tanzschulen, Seite 26
von Elisabeth Nehring

Vergriffen
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