Ein Brief aus Patras

Natasha Hassiotis über die Europäische Kulturstadt

Tanz - Logo

Patras is a port and the third largest city of Greece, best known for politicians, a peculiar accent and a great passion for the carnival. Patras bears the legacy of great prosperity which was lost somewhere in the first decades of the 20th century, but is still alive in the minds of its people, who remember how commerce and industry flourished before they gave way to financial problems and crisis.

Today, the city is a medley of the architectural “misbehaving” which has plagued the country, in imitation of a – now – rejected model of Athens, and old houses, reminiscent of the city’s past glory. Traffic in the narrow streets is heavy at rush hours and late at night, as the people of Patras flock to the town center, which is close to the picturesque steps near the Roman Odeon, the Roman Fortress and the numerous St. Nicolas, St. Georges et al (not to mention the patron saint of the city – the much revered Saint ­Andrew).
In 2006, Patras was pronounced Cultural Capital of Europe, a title which many doubted, especially after the ordeal of Thessaloniki‘s term as Cultural Capital in 1997, which notoriously ended knee-deep in debt, ­rumors of embezzlement and an organizational machine ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2006
Rubrik: Ein Brief, Seite 41
von Natasha Hassiotis

Vergriffen
Weitere Beiträge
Gerald Siegmund

Am Anfang steht die Frage nach dem, was der Tanz in Deutschland am Dringendsten braucht. Produktionsmöglichkeiten und Ausbildungsmaßnahmen für junge Choreografen? Ein Nachdenken über Tanz in unserer veränderten Mediengesellschaft? Ein neues und sachkundiges Publikum, das mit Tanz in seinen verschiedenen Ausprägungen schon von Kindesbeinen an vertraut ist?...

Ausgeschlossen

Kann Tanz über politische Grenzen hinweg verbinden? Kann er Menschen auf beiden Seiten von Stacheldraht und Betonmauern zusammenbringen? So naiv war die Fragestellung, die mich nach Israel brachte. Gibt es das? Isra­elische und palästinensische Choreografen und Tänzer arbeiten an gemeinsamen Projekten? Schon am ersten Abend in Tel Aviv glaubte ich, fündig geworden...

Erstes Pech für Paul Chalmer

Leipzig: Ob seherische Fähigkeiten oder realpolitische Einsichten Leipzigs Ex-Intendanten Udo Zimmermann im Januar 1996 vor der «Schwanensee»-Premiere mutmaßen ließen, in der nächsten Spielzeit könne sich sein Haus eine so aufwändige Produktion nicht mehr leisten – er sollte Recht behalten. Damals konnte Uwe Scholz noch mit einem 30-köpfigen, durch fünf...