Die Lehrerin: Ceren Oran
Ceren Oran, bei der «Tanzwerkstatt Europa» geben Sie einen fünftägigen Workshop. Wie kam das zustande?
Vergangenes Jahr habe ich bei der «Tanzwerkstatt» einen Vortrag für junge Tanzstudierende über meinen Weg als Choreografin gehalten. Danach hatte ich den Wunsch, meine choreografischen Tools und Erfahrungen auch praktisch zu teilen. Gemeinsam mit dem Festivalteam kamen wir überein, dass dieses choreografische Labor ein guter nächster Schritt ist.
Was wird die Teilnehmenden erwarten?
Choreografieren ist für mich die Fähigkeit, das, was mich persönlich berührt, durch Tanz zu übersetzen und als gemeinsame Erfahrung für ein größeres Publikum zugänglich zu machen. Um diesen kreativen Vorgang soll es gehen: Ich werde teilen, wie ich persönliche Themen oder gesellschaftliche Ereignisse in ein Konzept, choreografische Bilder und eine Performance transformiere. Und über Kollaboration will ich sprechen: Mit wem will ich arbeiten? Und wie vermittle ich diesen Menschen, worum es in dem Projekt gehen soll?
Was ist Ihr Lieblingsmoment im kreativen Prozess?
Viele! Die Premiere ist immer ein Höhepunkt. Ich liebe es auch, am Anfang eines Prozesses vor einem unbeschriebenen Blatt zu stehen. Und ...
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Tanz Juli 2026
Rubrik: Praxis, Seite 64
von Leonie Stöckle
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