"Des Ordres / Désordres"
"Des Ordres / Désordres" ist eins dieser hübschen französischen Wortspiele. Gesprochen weiß man nie, ob es um Ordnung oder Unordnung geht. Das soll man auch nicht wissen beim Ballet du Rhin, der rechtsrheinischen Truppe in Mulhouse mit fulminanten Tänzern, die immer wieder Wagnisse mit jungen Choreografen eingehen. Der neue so betitelte Tanzabend beginnt mit «Immanence», einer Choreografie des Griechen Andonis Foniadakis für zwei Paare (bei den Proben: Erika Bouvard, Grégoire Daujean).
Der französische Tanztheatermacher Hervé Maigret ließ sich für seinen Beitrag von Lars von Triers Filmwerk «Dogville» inspirieren. Der Schwede Alexander Ekman bringt «Flockwork» mit , das 2006 mit dem Nederlands Dans Theater II in Den Haag uraufgeführt wurde. Ein Kessel Buntes, von dem Ballettchef Bertrand d’At hofft, dass dies die Zukunft seiner Kompanie ist.
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Wenn nicht gerade Ausnahmezustand herrscht und die Flut droht, wird man in Meg Stuarts Geburtsstadt mit Jazz und dem Geruch frisch gekochter Garnelen empfangen. Bei Sonnenuntergang: Dixie und französische Sprache. In der Nacht: Freizügigkeit und strenger Katholizismus. Mittendrin in New Orleans wohnen die Unsichtbaren, die Geister der Verstorbenen. Sensible...
Rasta Thomas, der sanfte Ballett-Rebell, wurde 1981 in San Francisco geboren, wuchs in Saudi-Arabien auf, wurde in Washington ausgebildet, wo er mit 13 Jahren als Jüngster den Paris International Ballett Competition gewann. Mit seiner Gruppe Amazing Boys of Dance präsentierte er soeben im Hamburger St. Pauli-Theater die Premiere seiner Tanz-Show «Rock The Ballet».
...Es gibt einen Trampelpfad von München ans Wiener Tanzquartier. Vor sieben Jahren führte er
Sigrid Gareis vom Siemens Arts Program dorthin. In den nächsten Jahren folgten ihm allein sechs Mitarbeiter des Münchner Tanzproduzenten Walter Heun. «München», meint der stolz, sei ja bekannt «als Durchlauferhitzer für gute Organisatoren». Wir hoffen, das ist ein...
