"Des Ordres / Désordres"

Die internationalen Spielpläne, Premieren, Festivals, Ausstellungen und Tanz im TV

Tanz - Logo

"Des Ordres / Désordres" ist eins dieser hübschen französischen Wortspiele. Gesprochen weiß man nie, ob es um Ordnung oder Unordnung geht. Das soll man auch nicht wissen beim Ballet du Rhin, der rechtsrheinischen Truppe in Mulhouse mit fulminanten Tänzern, die immer wieder Wagnisse mit jungen Choreografen eingehen. Der neue so betitelte Tanzabend beginnt mit «Immanence», einer Choreografie des Griechen Andonis Foniadakis für zwei Paare (bei den Proben: Erika Bouvard, Grégoire Daujean).

Der französische Tanztheatermacher Hervé Maigret ließ sich für seinen Beitrag von Lars von Triers Filmwerk «Dogville» inspirieren. Der Schwede Alexander Ekman bringt «Flockwork» mit , das 2006 mit dem Nederlands Dans Theater II in Den Haag uraufgeführt wurde. Ein Kessel Buntes, von dem Ballettchef Bertrand d’At hofft, dass dies die Zukunft seiner Kompanie ist.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Oktober 2008
Rubrik: Der Kalender, Seite 32
von Sofie Goblirsch

Vergriffen
Weitere Beiträge
Richard Wherlock

Richard Wherlock gibt nicht auf. Auch wenn das Ballett Basel derzeit mal wieder zur Disposition steht, und zwar ausschließlich aus finanziellen Gründen, sucht er weiterhin nach Stoffen, aus welchen Tänze sind. Und er scheint fündig geworden zu sein. Aber anders als John Neumeier in seiner Stuttgarter «Kameliendame» interpretiert er in «La Traviata – ein Ballett»...

Ins kalte Wasser

Tim Plegge hat gerade sein Choreografie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» abgeschlossen, als er bei einem befreundeten Tänzer den Choreografen Christian Spuck kennenlernt. So jemandem wollte er schon immer mal «über die Schulter gucken». Also klopft er beim Haus-Choreografen des Stuttgarter Balletts höflich an. Ob er nicht für jemanden wie...

Brief aus Kopenhagen

Kedja Kopenhagen zum Beispiel – ich finde solche Riesen-Events klasse. Wenn die Tanzbranche sich trifft, wird’s immer lebendig und lustig und spät und weinselig. Schließlich ist die Zeit knapp, Barrieren und Hemmungen müssen schnell schwungvoll überwunden werden. Nach Dänemark reisten circa 200 Tänzer, Choreografen, Pädagogen und Tanz-Verwalter aus Skandinavien,...