"Des Ordres / Désordres"
"Des Ordres / Désordres" ist eins dieser hübschen französischen Wortspiele. Gesprochen weiß man nie, ob es um Ordnung oder Unordnung geht. Das soll man auch nicht wissen beim Ballet du Rhin, der rechtsrheinischen Truppe in Mulhouse mit fulminanten Tänzern, die immer wieder Wagnisse mit jungen Choreografen eingehen. Der neue so betitelte Tanzabend beginnt mit «Immanence», einer Choreografie des Griechen Andonis Foniadakis für zwei Paare (bei den Proben: Erika Bouvard, Grégoire Daujean).
Der französische Tanztheatermacher Hervé Maigret ließ sich für seinen Beitrag von Lars von Triers Filmwerk «Dogville» inspirieren. Der Schwede Alexander Ekman bringt «Flockwork» mit , das 2006 mit dem Nederlands Dans Theater II in Den Haag uraufgeführt wurde. Ein Kessel Buntes, von dem Ballettchef Bertrand d’At hofft, dass dies die Zukunft seiner Kompanie ist.
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Kedja Kopenhagen zum Beispiel – ich finde solche Riesen-Events klasse. Wenn die Tanzbranche sich trifft, wird’s immer lebendig und lustig und spät und weinselig. Schließlich ist die Zeit knapp, Barrieren und Hemmungen müssen schnell schwungvoll überwunden werden. Nach Dänemark reisten circa 200 Tänzer, Choreografen, Pädagogen und Tanz-Verwalter aus Skandinavien,...
Am Ende hieß es anstatt «High Five» – «Lucky Seven». Denn das Publikum war sich bei der Vorstellung von Gauthier Dance sicher: Dieses kleine, aber feine Ensemble muss bleiben, auch wenn seine Finanzierung in den Sternen steht! Standing Ovations für einen Mann, der abseits des Stuttgarter Balletts Wunder vollbringt und für ein volles Theaterhaus sorgt. Die Hände in...
Es gibt einen Trampelpfad von München ans Wiener Tanzquartier. Vor sieben Jahren führte er
Sigrid Gareis vom Siemens Arts Program dorthin. In den nächsten Jahren folgten ihm allein sechs Mitarbeiter des Münchner Tanzproduzenten Walter Heun. «München», meint der stolz, sei ja bekannt «als Durchlauferhitzer für gute Organisatoren». Wir hoffen, das ist ein...
