Celebrities
Als beste neue Ballettproduktion ist in Moskau das Mariinsky Ballett St. Petersburg für seinen Abend mit Choreografien von William Forsythe mit der Goldenen Maske ausgezeichnet worden. Der Balanchine-Abend desselben Ensembles ging dagegen leer aus – wie auch die neue «Romeo und Julia»-Fassung des Moskauer Bolshoi (von Radu Poklitaru und Declan Donnellan). Als beste Tänzer wurden Natalia Sologub und Andrej Merkuriev geehrt – nicht zufällig für ihre Interpretation des Forsythe-Abends (der am 29. Dezember im Festspielhaus Baden-Baden zu sehen ist).
Ebenfalls ausgezeichnet wurden Sergei Smirnovs Lumpenecke des Eccentric-Balletts aus Jekaterinburg als beste zeitgenössische Produktion – und «Die Fensterputzer» von Pina Bausch als bestes ausländisches Gastspiel.
Fest angestellte Erste Solotänzer, wie bisher an der Wiener Staatsoper üblich, wird es ab Herbst unter dem neuen Ballettchef Gyula Harangozó nicht mehr geben. Der gebürtige Budapester baut einige Posten ab, verlängert Verträge nicht, schickt in Pension und Frühpension. Zu den prominenten Opfern zählt die erst 33-jährige Erste Solotänzerin Eva Petters, die am Höhepunkt ihrer Karriere nach 18 Dienstjahren pensioniert wird. Denn sie ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Wir alle sind Wunschmaschinen. Lebenslang angetrieben von Sehnsüchten und Begierden. Mag man sich nur von einem bescheidenen Gelüst zum nächsten hangeln oder das ganze Leben von einer einzigen Vision beherrschen lassen – alles ist kontaminiert von Wünschen. Auch von dem Wunsch, tanzen zu wollen. Wunschmaschine Tanz. Nicht im Sinn einer Jukebox, versteht sich, die...
Was war das für ein Aufwind an der Wiener Staatsoper, als Renato Zanella fast über Nacht zum neuen Ballettdirektor bestellt wurde. Auf Ballettmeisterinnen unterschiedlicher ideologischer Prägung sollte endlich ein Choreograf folgen. Nach der sowjetisch orientierten Ära von Elena Tschernichova – die Wien-Einladung hatte Natalia Makarova gegolten –, und der Färbung...
Eiskalter Wind fegt über die Höhe der Buda-Burg. In der Altstadt der Donau-Metropole hat zwischen historischen Prachtbauten das Nationale Tanztheater seinen Sitz in einem ehemaligen Karmeliterkloster. Schneeflecken schmelzen auf den umliegenden Kuppen im Sonnenschein, doch auf der Bühne des Burg-Theaters feiern Volkstänzer in einer Gala den Frühling und ein...
