Billy Elliot wird Musical-Star
«Ich heiße Stephen Daldry, und ich bitte um Nachsicht.» Der britische Filmemacher steht zu den ersten Previews von «Billy Elliot» höchst persönlich auf der Bühne. Das Musical nach seinem Erfolgsfilm von 2000 läuft Probe, bevor es nach einer Gala Preview Performance am 3. Mai acht Tage später für ein professionelles Publikum freigegeben wird. Dann soll der Junge aus dem streikgeschüttelten Nordengland, der hinter dem Rücken seines Vaters Ballett- statt Boxunterricht nimmt, für Monate im Londoner West End tanzen.
Das Team hinter der Produktion ist filmerprobt: Stephen Daldry führt Regie, Songtexte und Buch stammen von Drehbuchautor Lee Hall, die Choreografie wieder von Peter Darling. Und Elton John hat die Musik komponiert.
In die Fußstapfen des großartigen Jamie Bell treten James Lomas, George Maguire und Liam Mower. Die drei teilen sich die Rolle des Billy. Denn «Billy Elliot» bedeutet Kinderarbeit, die Darsteller sollten nicht über 15 sein und dürfen nicht täglich auftreten, darum sind alle Kinderrollen dreifach besetzt. Die jungen Tänzer sollen alle sechs Monate ausgewechselt werden, weshalb ständig nach neuen gesucht wird. Die Darsteller wurden aus 3000 Bewerbern bei Auditions in ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Viele Ballette des 19. Jahrhunderts fielen in den tiefen Brunnen der Vergangenheit. Obwohl man gern wüsste, wie Marius Petipas zweites Ballett für das St. Petersburger Mariinsky, die 1862 auf eine possierliche Tschingbum-Musik von Cesare Pugni entstandene Tochter des Pharao ausgesehen hat. Dieses vier Stunden lange Ägypten-Ding, ästhetischer Nachklapp auf...
Herr B. sagt die Feier zum 60. Geburtstag seiner Mutter ab, weil er nach Paris fliegen muss, um zum zwölften Mal «Apartment» von Mats Ek zu sehen. Entsetzen in der Verwandtschaft, und Unverständnis. Die Erklärung, dass Nicolas Le Riche tanzt, macht die Geschichte auch nicht besser.
«Wie konnte es so weit kommen? Wann hat die Sucht begonnen?», würde der Therapeut...
This is a full-length ballet on the life of Pyotr Tchaikovsky set to the composer’s own music. What makes a biographical work interesting is not just “the truth” but an interesting take on the person concerned. “RE:Tjajkovskij” provides this by contradicting the popular myth and portraying the composer as a successful dissident.
The first of the ballet’s two acts...
