CD, Buch, DVD 10/21

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CD des Monats
DIE GEBURT DER VENUS
«Dansé par sa Maiesté au Palais Royal», ist auf dem Deckblatt der Partitur zu lesen, und das tat Louis XIV am Ende der Aufführung denn auch, als Alexander der Große nicht nur dem eigenen Ruhme huldigend, sondern auch Prinzessin Henrietta von England. Die war eigentlich seinem Bruder vermählt, was den Sonnenkönig allerdings nicht hinderte, eine amouröse Verbindung mit der Schwägerin aufzunehmen.

 

Henrietta muss eine ungewöhnliche Schönheit gewesen sein, auch tänzerisch begabt, sonst hätte sie Jean-Baptiste Lully wohl kaum 1665 in seinem «Ballet Royal de la Naissance de Vénus» verherrlicht. Henrietta verkörpert darin nicht nur die Liebesgöttin, sondern eine Vielzahl verführerischer Frauenfiguren – ganz so, wie es in solchen Balletten üblich war. Dieses hier, von Les Talents Lyriques unter Leitung von Christophe Rousset erstmals auf CD eingespielt, gehört zu seinen besten. Ohne Reprisen wirken manche «Entrées» allerdings arg kurz. Voll auf seine Kosten kommt man hingegen bei den Gesangspassagen, vor allem bei Ariadnes Klage oder beim Récit d’Orphée, beide hoch gerühmt schon von den Zeitgenossen. Sie wecken Lust auf mehr, und die wird mit vier ...

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Tanz Oktober 2021
Rubrik: Medien, Seite 50
von

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Highlights 10/21

paris
le rouge et le noir

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Martin Zimmermann «DANSE MACABRE»

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