Bernhard Fauser
Bernhard Fauser hat’s nach 18 Jahren geschafft: Der Tanz geht nicht baden, auch wenn der neue, zeitweilige Spielort des Heidelberger UnterwegsTheater das Alte Hallenbad ist. Fauser hat für sein AHa-Konzept, das eine temporäre Nutzung als Kunst-Produktions-Tempel Heidelbergs und der Metropolregion vorsieht, von Manfred Lautenschläger, Gründer von MLP, für 2007/08 einen fünfstelligen Betrag zugesagt bekommen. Damit ist über die Hälfte der für einen Umbau notwendigen Gelder akquiriert. Im Februar sind bereits kleinere Umbauten geplant.
Und ab April/Mai läuft dann ein volles Programm mit einer Reihe von Eigen- und Koproduktionen – so u. a. das Crossover-Projekt «Pool 45» mit dem Jazztrompeter Thomas Siffling, die neue Produktion des UnterwegsTheater, «Zorn», in der Choreografie von Jai Gonzales, die Eröffnungsinstallation «Wonnebäder» mit 18 Badewannen sowie das TanzInstallationMedien Festival ART ORT 007, das das bisherige Festival TANZ international im Sommer ablösen soll.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Die machen ein ganz großes Fass auf. Die Macht der Ordnung gegen die des Chaos, Eingesessene gegen Fremde, die Droge, die Ausschweifungen, jaja: Weingott Dionysos, Fruchtbarkeitsgott, griechischer Mythos einer tödlichen Auseinandersetzung. Der mit verzücktem Bacchantinnengefolge wandernde Zeus-Sohn gegen den stolz soldatischen Thebenherrscher Pentheus, seinen...
CID stands for Conseil International de la Danse, a world-wide organization formally linked in a consultative capacity to the humanitarian organization UNESCO. It was founded almost 35 years ago by Kurt Jooss and has more than 2300 members today – both individuals and organizations – in 140 countries. It has national committees and permanent programmes, of which...
Feed a dancer
«Feed» nennt Jeremy Wade sein Solo, das er in der Berliner tanzfabrik uraufgeführt hat. Das Solo mutet an wie ein durchgeknallter Live-Comic-Strip. Der Tänzer im schwarzen Slip verwandelt sich sekundenschnell. Er wird zum niedlichen Hündchen, zur verzweifelten Kreatur. Dazu läuft eine verzerrte Version des Hits «Nothing compares 2 you». Ein Tanz der...
