berlin: tanzfilmnacht

Tanz - Logo

Zum ersten Mal in der Hauptstadt gibt es Tanzfilm-Glimmer wie sonst nur in Brighton oder Amsterdam. Moderiert von Pegah Ferydoni, dem neuen Gesicht im «zdf.kulturpalast», sind zwölf Tanzfilme zu sehen, die zum «must see» des Genres ge­hören, von William Forsythe, ­Sa­sha Waltz, Jirˇí Kylián, Édouard Lock. Wim Wenders’ «Pina» trifft auf Birgit Adlers «Warten auf Pina», Dokumentation auf Film noir.

Um 19 Uhr geht’s los, um 22 Uhr verkündet tanz die Gewinner der diesjährigen Kritikerumfrage: die besten Tänzer, die beste Kompanie, der beste Choreograf und – der umstrittenste Tanzfilm. Danach: Party von Machern, Siegern und Publikum. Am 26. August im Filmtheater am Friedrichshain.
tanzimaugust.de

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August/September 2011
Rubrik: kalender_highlights, Seite 62
von

Weitere Beiträge
genf: steven cohen «the cradle of humankind»

Die allerletzte Ausgabe der «Antipodes» in Brest bot eine der größten Überraschungen der Saison. Da zeigte sich: Steven Cohen kann auch anders, ohne Schockvideos, ohne Lederstrapse, ohne schrille Schminke. Hier geht es weder um Religion noch um Homosexualität, noch um Symbole, an denen sich Konflikte entzünden. In «The Cradle of Humankind» entdeckt er seine...

berlin: helge letonja «the bog forest»

Die Hände zur Faust geballt stecken tief in den Jackentaschen, im Schatten der Kapuze verbirgt sich das Gesicht. Angst, der etwas Bedrohliches anhaftet, ist deutlich spürbar. Wie gehetzt die Figuren in Helge Letonjas jüngster Produktion «The Bog Forest» auch durch das Dunkel der Bühne der Bremer Schwankhalle huschen, wie gequält sie sich krümmen und am Boden...

brilliant corners

Vor sieben Jahren begann Emanuel Gats Stern über Europa zu leuchten. Für «Le sacre du printemps» verwandelte der Israeli seine Interpreten in Salseros. Dann folgte eine bemerkenswerte «Winterreise». In diesen Anfangserfolgen war der Tod ein ständiger Begleiter. Gat konnte da noch so sehr beteuern, dass auch in Israel ganz normale Stücke entstehen können, es war...