berlin: tanzfilmnacht
Zum ersten Mal in der Hauptstadt gibt es Tanzfilm-Glimmer wie sonst nur in Brighton oder Amsterdam. Moderiert von Pegah Ferydoni, dem neuen Gesicht im «zdf.kulturpalast», sind zwölf Tanzfilme zu sehen, die zum «must see» des Genres gehören, von William Forsythe, Sasha Waltz, Jirˇí Kylián, Édouard Lock. Wim Wenders’ «Pina» trifft auf Birgit Adlers «Warten auf Pina», Dokumentation auf Film noir.
Um 19 Uhr geht’s los, um 22 Uhr verkündet tanz die Gewinner der diesjährigen Kritikerumfrage: die besten Tänzer, die beste Kompanie, der beste Choreograf und – der umstrittenste Tanzfilm. Danach: Party von Machern, Siegern und Publikum. Am 26. August im Filmtheater am Friedrichshain.
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Tanz August/September 2011
Rubrik: kalender_highlights, Seite 62
von
Fast klingt es wie die Geschichte einer Obsession: die Suche nach Symmetrie. Bei ihm begann sie vor fünf Jahren inmitten des üblichen Trubels um physische Verausgabung in Luftnummern und am Boden sinnlicher Tatsachen. Keine Berührungsangst vor dem Unbekannten, keine Furcht vor Entblößung sollte die Sicht versperren. Jess Curtis nummeriert seine Studien bis «#22»,...
Vor acht Jahren choreografierte Patrice Bart «La petite danseuse de Degas» für die Pariser Opéra: der Neubeginn einer Degas-Manie, die eine Austellung am Detroit Institute of Arts, «Degas and the Dance» (2002/03), eingeläutet hatte und die in einer Monografie von Götz Adriani mündete, der sich zu zeigen bemühte, dass der ausschließlich im Atelier malende...
Susanne Linke sucht in «Kaikou» den schmalen Grat zwischen Trieb und Zivilisation. Noé Souliers Bühne zu «Ideography» teilt sich der Tanz mit der Philosophie. Kann man Bewegung denken? Klassiker – wie zur Eröffnung Lucinda Childs’ «Dance» – sind ebenso dabei wie gerade erst entstandene Stücke – Emanuel Gats «Brilliant Corners» (siehe S. 8) und Meg Stuarts «Violet»...
