fitness oder lifestyle...

...In New York sind Cyndi Lee und Tara Stiles die Stars.

Tanz - Logo

Wenn Cyndi Lee an die gute alte Zeit zurückdenkt, gerät sie schnell ins Schwärmen. «Es waren die frühen Siebziger in Kalifornien», sagt die heute 57-Jährige, «wir waren alle jung und alle Hippies. Wir haben Unmengen an Drogen geraucht, haben am Strand von Santa Barbara das Mahavishnu Orchestra gehört und Transzendentale Meditation gemacht. Und wir waren alle Yogis.»

Wenn sich Cyndi Lee an das Yoga erinnert, das sie damals praktiziert hat, muss sie ein wenig kichern. «Das, was wir damals gemacht haben, würde ich heute nie als Yoga bezeichnen.

Wir haben uns in irgendetwas hineingelümmelt, was wir für eine Stellung hielten, und kamen uns ganz großartig vor, dass wir unser Bewusstsein erweitern.» Heute würde Cyndi Lee eine solch laxe Haltung auch bei ihren Schülern nicht durchgehen lassen. Sie leitet eines der gefragtesten New Yorker YogaStudios, direkt am Union Square, dem Mittelpunkt der trendbewussten Downtown-Avantgarde. OM, wie Cyndi Lees Loft-Studio heißt, ist auf Vinyasa-Yoga spezialisiert, und da kommt es auf Präzision an: weiche, elegante Übergänge, perfekte Balance, exakte Körperhaltung.

Eine weitere Art, high zu werden Cyndi Lees Werdegang vom kalifornischen Hippie zu einer ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August/September 2011
Rubrik: yoga, Seite 24
von Sebastian Moll

Weitere Beiträge
den körper einrichten

Vereinzelte Töne tröpfeln aus den Lautsprechern im Dachgeschoss. Es knarzt und knackt im Probenraum der Münchner Tanztendenz. Die Tänzerin, Choreografin und Yoga-Lehrerin Anna Holter probt mit ihrem Ensemble «Thema 3» – ein Stück, in dem sich die gebürtige Schwedin mit unterschiedlichen Assoziationen zur Zahl drei auseinandersetzt. Die Tänzerinnen bewegen sich...

ick und die anderen

«ICK und die anderen»: Das ist es, wofür das Internationaal Choreografisch Kunstencentrum Amsterdam steht. Denn es sind die anderen, die uns inspirieren und mit denen wir in einen kreativen Dialog treten.

Leider gibt es auch jene anderen, die für so etwas wie Kunst völlig unempfänglich sind. Der Staatssekretär für Bildung und Kultur in den Niederlanden zum Beispiel:...

jetzt neu: der tanzplan köln

Als die Kulturstiftung des Bundes ihre ­Partner vor Ort für den «Tanzplan Deutschland» suchte, war die viertgrößte Stadt in Deutschland nicht dabei. Köln stellte sich – zwischen Abschätzigkeit gegenüber der freien Szene und politischer Eigenbrötelei – als kein zuverlässiger Kandidat für Bundesgelder dar. Die Stadt hat das irgendwann gewurmt, ist dann vor Neid...