bepreist: Anna Huber
wird für ihr bisheriges Werk mit dem «Schweizer Tanz- und Choreografiepreis 2010» ausgezeichnet. Die Jurybegründung hebt etwas pittoresk ihren schmalen Körper hervor, den sie den Spannungsfeldern von Raum und Klang aussetzt. Verliehen wird ihr der mit 30.000 Schweizer Franken dotierte Preis am 25. Oktober in der Berner Dampfzentrale anlässlich einer Aufführung ihres neuen Stücks «tasten» mit den Pianisten Susanne Huber und André Thomet. Die Uraufführung des Stücks findet am 2. September in Luzern im Südpol statt.
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Eine Masse, umgeben von einer glänzenden Hülle, in goldenes Licht getaucht. Mit diesem Bild setzt Marie Chouinards neues Stück «Le nombre d’or (LIVE)» ein. Die Masse beginnt sich zu bewegen; aus einem Knäuel werden zwei Personen, die sich wie Katzen räkeln, sich langsam voneinander lösen. Ganz allmählich kriechen die beiden unter der Hülle hervor, sie strecken...
Sie beendeten 1994 Ihre Tanzausbildung an der Rotterdamse Dansacademie, begannen als freischaffende Tänzerin bald auch zu choreografieren und zu unterrichten. Seit dem Jahr 2000 arbeiten Sie im Ensemble von William Forsythe, unterrichten an Profi-Ausbildungsstätten in Frankfurt, Limerick, Linz und leiten Workshops für Amateure.
Ich hatte ein breites Training in...
ist die bekannte Bühnenbildnerin von Johan Kresnik, weniger bekannt als Performancekünstlerin, die sie in den Achtzigern in New York gewesen war. Unvergessen ihre letzte Arbeit für Kresnik, «Hotel Lux», ein perfides, für den Zuschauer gut einsehbares Überwachungssystem mit Kameraschwenkarm und Verhörzellen, das die Umwandlung deutscher Sozialisten zu...
