Bei der Berlinale im Vorjahr

Die Berlinale stellte Mathilde Monnier im Film vor. Renate Klett berichtet

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Bei der Berlinale im Vorjahr gab es zwei wunderbare Tanzfilme, die später in die Kinos kamen und mit großem Erfolg noch immer laufen: «Rhythm Is It!» und die HipHop-Fantasie «Status Yo!» von Till Hastreiter (ballet-tanz 04/04). Auch in diesem Jahr waren zwei Filme zu sehen, die sich mit Tanz beschäftigten. Aber «wunderbar» ist für beide nicht das richtige Adjektiv.
Vers Mathilde (im Forum-Programm) wurde von arte France kopro­du­ziert, «Dancing With Myself» (Reihe «Perspektive deutsches Kino») vom ZDF.

Beides sind Dokumentarfilme über Menschen mit einer starken Beziehung zum Tanz: im ersten Film eine professionelle, im zweiten eine ersatzweise. Die Mathilde, der die Regisseurin Claire Denis entgegengeht, ist Mathilde Monnier, Leiterin des Centre Chorégraphique National de Montpellier. Sie zeigt sensibel und atmosphärisch die Probenarbeit, setzt Körper, Bewegung, Raum und Musik in eine Bildersprache, die intim und taktil wirkt. Man sieht dem gern zu, besonders gern, wenn Monnier selber tanzt. «Jede Bewegung hinter­lässt eine Spur im Raum», sagt sie, «wie ein Kratzer». Die Kamera, abwechselnd Super 8 und 16 mm, bleibt dicht am Körper, zeigt kreisende Arme, marschierende Füße, Hüft- ...

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Tanz April 2005
Rubrik: Magazin, Seite 12
von Renate Klett

Vergriffen
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