Ausstellungen 7/19

Isadora Duncan

Wo immer sie tanzte, nahm sie das Publikum im Sturm: Ob Russland, Österreich, Großbritannien – die Amerikanerin Isadora Duncan bahnte der Tanz-moderne den Weg (s. auch S. 54), in antiken Gewändern und mit flatternden Haaren. Weltweit hat sie die unterschiedlichsten Spuren hinterlassen – gerade erst gewann der Pforzheimer Ballettdirektor Guido Markowitz den «Isadora»-Preis, den die Iwanson-Sixt-Stiftung vergibt.

Natürlich haben längst zahlreiche Ausstellungen Lebenswerk und -wandel der Pionierin nachgezeichnet, nur Italien hat ihrer bis dato noch nie im Museumsrahmen gedacht. Das ändert sich nun mit einer feinen Schau in der Villa Bardini zu Florenz, die anhand von Fotografien, Skulpturen, Gemälden ein Porträt der Tanzheldin wie des frühen 20. Jahrhunderts zeichnet. Und weil die geschmackssicheren Italiener ein gutes Händchen für Ausstellungsarchitekturen haben, ist «A passi di danza. Isadora Duncan» als -Augenweide arrangiert, mithin unbedingt einen Abstecher wert. Noch über den ganzen Sommer bis zum 22. September, alle Infos unter www.villabardini.it 

Bonn, Bundeskunsthalle, www.bundeskunsthalle.de 
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Tanz Juli 2019
Rubrik: Kalender, Seite 42
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