Ausstellungen 7/19

Tanz - Logo

Isadora Duncan

Wo immer sie tanzte, nahm sie das Publikum im Sturm: Ob Russland, Österreich, Großbritannien – die Amerikanerin Isadora Duncan bahnte der Tanz-moderne den Weg (s. auch S. 54), in antiken Gewändern und mit flatternden Haaren. Weltweit hat sie die unterschiedlichsten Spuren hinterlassen – gerade erst gewann der Pforzheimer Ballettdirektor Guido Markowitz den «Isadora»-Preis, den die Iwanson-Sixt-Stiftung vergibt.

Natürlich haben längst zahlreiche Ausstellungen Lebenswerk und -wandel der Pionierin nachgezeichnet, nur Italien hat ihrer bis dato noch nie im Museumsrahmen gedacht. Das ändert sich nun mit einer feinen Schau in der Villa Bardini zu Florenz, die anhand von Fotografien, Skulpturen, Gemälden ein Porträt der Tanzheldin wie des frühen 20. Jahrhunderts zeichnet. Und weil die geschmackssicheren Italiener ein gutes Händchen für Ausstellungsarchitekturen haben, ist «A passi di danza. Isadora Duncan» als -Augenweide arrangiert, mithin unbedingt einen Abstecher wert. Noch über den ganzen Sommer bis zum 22. September, alle Infos unter www.villabardini.it 

Bonn, Bundeskunsthalle, www.bundeskunsthalle.de 
«Michael Jackson. On the Wall»: Werke von mehr als 40 Künstlern ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juli 2019
Rubrik: Kalender, Seite 42
von

Weitere Beiträge
CD, DVD, Buch 7/19

CD des Monats: Tangos for Yvar

Das war ein Konzert, wie es zuvor noch keines gab: 88 Tangos aus 30 Ländern wurden am 14. April 1985 beim «North American New Music Festival» uraufgeführt – und zwar auf Grund einer Initiative von Yvar-Emilian Mikhashoff. Der war nicht nur einer der führenden Interpreten zeitgenössischer Klaviermusik, sondern ein überaus aktiver...

Naive Vielfalt

Die Götter sind unter uns. Wie der Actionheld eines Blockbusters wirft Herkules die Gestalten der Unterwelt von ihren langen Stelzenarmen und -beinen, auf denen sie in der Bayerischen Staatsoper in spindeldürrer Schwärze einherschreiten. Erst danach führt Apoll im strahlend weißen Kaftan das Paar wieder zusammen, das er zuvor bis über die Grenze des menschlich...

Erratum

Auf dem Cover der tanz-Ausgabe 6/19 ist nicht Nazareth Panadero zu sehen, sondern Cristiana Morganti. Wir bitten um Entschuldigung.