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Roman Novitzkys Stuttgarter Ballett

Er ist einer der «Fantastischen Fünf», jenes Choreografen-Quintetts, das Reid Anderson mit der letzten Produktion seiner Amtszeit als Intendant des Stuttgarter Balletts betraut hat. Als Erster Solist lässt sich Roman Novitzky in fast jeder Vorstellung sehen. Sichtbar wird der Slowene aus Bratislava bis zum 24. Juni jetzt auch im Haus der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung insofern, als zum ersten Mal alle Fotos einer Ausstellung von ihm stammen.

«Tänzer, Choreograf, Fotograf – es kommt ganz selten vor, dass jemand in all diesen Bereichen talentiert ist», meint Anderson: ein «triple threat», wie man das in der Welt des Musicals nennen würde, jemand, der sich auf alles versteht, was die Show zusammenhalten kann. Wie auch immer man die Eigenart erklären mag: «Roman Novitzkys Stuttgarter Ballett», so der Untertitel der Schau, zeigt Tänzer nicht einfach nur aus einer ungewohnten Insider-Perspektive. In jedem Bild-Beispiel lässt der Fotograf vielmehr ahnen, was den Einzelnen «unter der Oberfläche» bewegt; schließlich hieß nicht zufällig seine letzte Choreografie «Under the Surface» – und das ist schon etwas Besonderes, das den Weg nach Nürtingen ...

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Tanz Juni 2018
Rubrik: Kalender, Seite 52
von

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