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DIE FOTOGRAFINNEN NINI UND CARRY HESS
Die Schwestern Nini (1884 – 1943) und Carry Hess (1889 – 1957) sind heute beinahe unbekannte Vertreterinnen der Fotografie in der Weimarer Republik. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fotografierten die Frankfurter Künstlerinnen allerdings Prominente wie Thomas Mann, Wilhelm Furtwängler oder Heinrich George.

Darüber hinaus waren die Hess-Schwestern durch einen Generalvertrag mit der Stadt Frankfurt auch Hausfotografinnen der Städtischen Bühnen, neben beeindruckenden Szenenfotografien entstanden hier berührende Tänzer*innenporträts unter anderem von Mary Wigman, Alexander Rumnev und Anna Pawlowa. Die NS-Diktatur beendete ihre Karrieren, Nini Hess wurde deportiert und wahrscheinlich 1943 in Auschwitz ermordet, ihrer Schwester gelang die Flucht, sie starb 1957 im Schweizer Exil. Die Ausstellung im Frankfurter Museum Giersch der Goethe-Universität weckt die Erinnerung an zwei zu Unrecht verschüttete Künstlerinnenbiografien, bis 22. Mai; www.mggu.de

Köln, Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, www.deutsches-tanzarchiv.de
«Jahrestage. Geschichten aus der Geschichte des Tanzes». Vom 30. April bis zum 26. Februar 2023

Florenz, Museo ...

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Tanz April 2022
Rubrik: Kalender, Seite 51
von

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