Ausstellungen 1/24
GLITCH
Wir können nicht damit umgehen, wenn Dinge nicht funktionieren – und auch in unserer Bewertung von Kunst ist das Funktionieren positiv besetzt. Die «Glitch Art» kann man hier als Gegenbewegung verstehen: Es geht darum, dass in erster Linie technische Gerätschaften sich selbständig machen und die glatte Kunstproduktion damit unterbrechen, sei es durch ein eingefrorenes Videobild, sei es durch eine Tonstörung bei der Radioübertragung.
Die Ausstellung interpretiert Glitches als «Störung» und zeigt Arbeiten, die diese Störungen nicht zu eliminieren versuchen, sondern als eigenständigen ästhetischen Ausdruck hervorheben. Unter anderem sind Werke von William Forsythe, Nam June Paik, Pipilotti Rist und Carsten Nicolai noch bis 17. März in der Münchner Pinakothek der Moderne zu sehen. www.pinakothek.de
Antwerpen, MoMu – Fashion Museum Antwerp, www.momu.be
Die Ausstellung «ECHO. Wrapped in Memory» reflektiert die intime Verbindung zwischen Kleidung und Erinnerung durch die Linse dreier Künstlerinnen (siehe S. 18). Bis zum 25. Februar
Berlin, Alexander und Renata Camaro Stiftung, www.camaro-stiftung.de
Das komplett aus Holz erbaute Ekhof-Theater (1681 – 1687) auf Schloss ...
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Tanz Januar 2024
Rubrik: Kalender, Seite 46
von
Mit der Kunst des Tanzes teilt Bill Viola die Medien des Körpers und der Zeit. Die Fragilität des Flüchtigen ist den Werken des US-amerikanischen Videokünstlers eingeschrieben seit seinem Beginn als Pionier dieser Kunst. Die Verletzlichkeit des Lebens zieht sich als roter Faden durch seine Bildwelten. Die Verlangsamung der Bewegung aber und die Dehnung des Moments...
Zweieinhalb Stunden danach. Auf dem Weg zum Bahnhof, beschwingt von der Durchlaufprobe des Hessischen Staatsballetts, vom Gespräch mit dem Choreografen Ohad Naharin am Staatstheater Darmstadt. Zweieinhalb Tage später. Alles steht infrage. Jede Antwort. Jede Aussage. Im Morgengrauen des 7. Oktober haben Terroristen der islamistischen Hamas aus Israel ein...
CD des Monats
THE SOUND OF LUMBYE
Wenn zum Ende des Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker die Korken knallen, steht ganz gewiss der «Champagner-Galopp» auf dem Programm: ein Rausschmeißer der besonderen Art insofern, als er nicht von Strauss oder von Lanner stammt, die hauptamtlich für die geforderte Festtagslaune sorgen – vielmehr hat ihn H. C. Lumbye 1845...
