Tiefer Atem
Man lauscht, man schaut, man bleibt hängen – und ist zutiefst berührt. Hoch oben über dem Eingangsportal im Münchner Haus der Kunst stimmt eine Videoinstallation auf das Kommende ein. Über den langsam wechselnden Bildern schwebt melancholisch eine Frauenstimme, es ist die Stimme von Meredith Monk, der Sängerin, Musikerin, Komponistin, Filmemacherin, Regisseurin und Performerin aus New York. Sie begleitet einen durch die Ausstellung «Meredith Monk. Calling» in Kooperation von Haus der Kunst und Amsterdamer Oude Kerk.
«Calling» sei die bisher umfangreichste und fundierteste Schau über die international berühmte Performance-Künstlerin, so die jungen Ausstellungsmacherinnen Anna Schneider und Teresa Retzer. Drei Räume, drei Abschnitte: Zuerst gibt es die frühen, ortsspezifischen Werke zu sehen, Filme und Installationen in sogenannten «Zeitkapseln». Dann die sorgsam rekonstruierten «immersiven Environments». Und schließlich der «Archive Dream Room», der, so man sich darauf einlässt, zeitintensivste Raum, wo man anhand von Fotos, Videos, Objekten und handschriftlichen Archivalien eintauchen kann in die Inspirationsquellen und die Kreationsprozesse der Künstlerin.
Durchbruch ins ...
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Tanz Januar 2024
Rubrik: Traditionen, Seite 52
von Eva-Elisabeth Fischer
München
Karl Alfred Schreiner «Peer Gynt»
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Newcomer
MTHUTHUZELI NOVEMBER
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