Ausstellungen
Rolf Borzik und das Tanztheater von Pina Bausch sind Gegenstand der Ausstellung des Deutschen Tanzarchivs in Köln «Eine Nacht bei den Krokodilen». Der Bühnen- und Kostümbildner, der auch der Lebensgefährte der Choreografin war, hat ihr Werk auf kongeniale Weise geprägt, bevor er 1980 mit nur 35 Jahren starb. «Borziks Bühnenbilder waren nie Selbstzweck, nie Kulisse», schrieb DIE ZEIT damals in einem Nachruf, « ... sie waren Spiel-Plätze für Schauspieler und Tänzer, durch das Material unverwechselbar» – Wasser, Erde, Laub, zwei Krokodile und ein Nilpferd.
Stühle, die einzeln für Einsamkeit, in Reihe für Krieg stehen oder als Waffen über die Bühne fliegen ... Stimmungen, Beziehungen, Emotionen, ausgedrückt in Licht, Stoff und Möbeln, die mit dem Wuppertaler Tanztheater tanzten. Rolf Borzik und Pina Bausch haben sich gegenseitig beflügelt. Vom 28. Januar bis zum 30. August kann man das im Tanzmuseum noch einmal Revue passieren lassen.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
«Berliner Tanzfieber» bricht am 4. Januar bei arte aus. Dabei betrachtet der Dokumentarfilmer Marcus Behrens die Stadt als Bühne. Ein gängiger Ansatz, fast schon ein Berlin-Klischee. Weil es aber auf der ganzen Welt eine solche Definitionsmacht erlangt hat, wirkt es weiter. Besonders auf junge, kreative Menschen, die sich natürlich in ein entsprechendes Umfeld...
Voisin heißt er und ist keine zehn Jahre alt. Ganz genau weiß man’s nicht. Niemand an der Elfenbeinküste nennt sein wahres Alter. Voisin heißt auf Deutsch: der Nachbarsjunge. Er wuchs auf wie alle Kinder, die hier in Schwärmen leben. Die vielleicht Fünfjährigen passen auf die Zweijährigen auf. Etwas ältere Kinder bekommen am Spielfeldrand von den Nachbarn eine...
Siehe da, plötzlich hat auch der Kulturfreund allen Grund, ins Crazy Horse zu gehen, weil dort Philippe Decouflé die Puppen tanzen lässt. Dass in ihm ein sensibler Bewunderer des weiblichen Körpers steckt, war seit Langem öffentlich. Schon seine letzte Großtat war eine Revue mit wahren Striptease-Tänzerinnen. Die aber wollte nicht recht zünden, weil er dort keine...
