Ansa/Bacovich, November, Maillot «Kaleidoskop»

Düsseldorf

Tanz - Logo

Das Ballett am Rhein zieht unter dem Titel «Kaleidoskop» die Uraufführungen «Moto Perpetuo» von Iratxe Ansa und Igor Bacovich sowie Mthuthuzeli Novembers «Invocation» mit Jean-Christophe Maillots «Vers un pays sage» zusammen – zu einem mitreißenden Tanzabend.

Kreisläufe machen in «Moto Perpetuo» das Vergehen von Zeit in einem progressiven Prozess erlebbar. Die Minimal Music von Philip Glass hebt den Gegensatz von Statik und Dynamik auf und ist Pulsschlag und Initiator der Ereignisse.

In einem von Richard Serras Plastiken inspirierten Düster-Raum begegnen und verschränken sich Körper, vielschichtige Beziehungsgeflechte entstehen. In immer größer werdenden Bewegungen erspüren die Tänzer sowohl den Klangraum wie den eigenen Körper, in fahlem Licht öffnen sich Quaderwände, um neue Tänzer einzulassen in einen an- und abschwellenden Musikund Bewegungsfluss, der auch intime Momente zulässt.

Wassertropfen und Lichtstrahlen beschwören zusammen mit Musik von Alex Wilson, Mthuthuzeli November und George Morton in «Invocation» eine mystische Welt, die durch die Kraft von Ritualen bestimmt wird. Die erste Choreografie des Südafrikaners Mthuthuzeli November für das Ballett am Rhein fokussiert ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juli 2025
Rubrik: Kalender, Seite 38
von Konstanze Führlbeck

Weitere Beiträge
Marco D’Agostin «Asteroide»

Fünf Jahre nach seinem Erfolgsstück «Best Regards» kehrt Marco D’Agostin mit einer wagemutigen Ein-Mann-Show namens «Asteroide» zurück: Singend und natürlich tanzend steht er 90 Minuten lang nonstop auf der Bühne und versprüht sein außergewöhnliches Talent. Das paradox anmutende Setting, ein Mix aus Wissenschaft (genauer: Paläontologie und Geologie) und der Welt...

Sein oder Nichtsein

Mit dem Kopf durch die Wand? Nein, das wäre nicht in Jiří Kyliáns Sinne. Aber Eintauchen in eine andere Existenz, das ist etwas, das er sich vorstellen könnte. Im Zusammenhang mit seiner Installation «Moving Still» spricht der langjährige Direktor des Nederlands Dans Theater denn auch vom Sein und vom Nichtsein, denen er auf seine Weise Gestalt gibt. Acht ehemalige...

Highlights tanz 7/25

Paris
SOMMERFESTIVAL
Im Juli sind immer noch ein paar Pariser*innen anzutreffen, bevor der Hochsommer sie aus der Stadt treibt. Insofern ist das Festival «Paris l’été» keine reine Touri-Veranstaltung, sondern ein Angebot für alle Performance-Fans. Sie kriegen auch 2025 ein feines, weil ebenso buntes wie ästhetisch faszinierendes Programm geboten, etwa mit...