Highlights tanz 7/25
Paris
SOMMERFESTIVAL
Im Juli sind immer noch ein paar Pariser*innen anzutreffen, bevor der Hochsommer sie aus der Stadt treibt. Insofern ist das Festival «Paris l’été» keine reine Touri-Veranstaltung, sondern ein Angebot für alle Performance-Fans. Sie kriegen auch 2025 ein feines, weil ebenso buntes wie ästhetisch faszinierendes Programm geboten, etwa mit mega-angesagtem «All World Waacking» von Josépha Madoki oder Mazel Fretens «Rave Lucid».
Silvia Gribaudi präsentiert ihr bitterkomisches «Grand Jeté», Julie Ann Anzilotti dringt mit angehenden Spieler*innen auf «Give Peace a Chance – Now!» und Gisèle Vienne zeigt einmal mehr ihr «Crowd». Ja, es wird warm, garantiert – aber eben auch interessant. Vom 12. Juli bis 5. August; www.parislete.fr
Amsterdam
JULIDANS
Gegründet wurde das Amsterdamer Festival «Julidans» 1991 in bewusster Abgrenzung zum klassischen Tanz: Gezeigt werden sollte «alles, was kein Ballett ist». Und es sagt etwas über die Veränderungen in der Tanzwelt aus, wenn man feststellt, dass solch eine Abgrenzung vor 30 Jahren noch möglich war, heute, wo die Grenzen zwischen Zeitgenössischem und Klassik immer weiter verschwimmen, allerdings seltsam aus der Zeit gefallen ...
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Tanz Juli 2025
Rubrik: Kalender, Seite 34
von
JULIAN ROSEFELDT
«Nothing is Original» lädt als Ausstellungstitel nicht unbedingt zum Besuch ein. Der Name der Werkschau von Julian Rosefeldt, die noch bis 16. September bei C/O Berlin im Amerika-Haus zu sehen ist, sollte allerdings doppeldeutig gelesen werden, nicht als Ablehnung von Originalität, sondern als Hinterfragen des künstlerischen...
Symposien
«Mit Büchern tanzen – Spezialbibliotheken in Bewegegung»
Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB) in Köln, Deutsches Tanzarchiv, 8.–10. Oktober
www.deutsches-tanzarchiv.de
«Dance Teacher Summit», New York City
international gathering for dance education, 8–11 August
www.danceteachersummit.com
«Positioning Ballet Foundation»,...
Choreografisches Genie gehört zum Seltensten auf Erden. Es ist unersetzbar. George Balanchine (1904 – 1983) hat beim New York City Ballet eine Lücke hinterlassen, die auch nach vier Jahrzehnten nicht gefüllt erscheint. Der Tod seines russischen Antipoden, Yury Nikolayevich Grigorovich (1927 – 2025), wird noch schlimmere Folgen haben. Seit Valery Gergiev nicht nur...
