Katarina Svetlova
Sie ist eine Power-Tänzerin wie man sie eher aus modernen Kompanien kennt und das ganze Glück der Düsseldorf-Duisburger Tanzfreunde: Katarina Svetlova hat das Ballett der Deutschen Oper am Rhein wachgeküsst. Die Amerikanerin hat alles, was eine Spitzenballerina ausmacht: Technik, Ausstrahlung, Darstellungskraft, Wandlungsfähigkeit. Ob virtuoses Weib, kämpferische Prinzessin mit sanftem Blick, keckes Schulmädel oder erotische Amazone – die 25-Jährige verleiht ihren Rollen Profil. Ein Hoffnungsschimmer für das Rheinopern-Ensemble.
Einst unter Erich Walter und später Heinz Spoerli von internationalem Renommee, scheint es derzeit nach Jahren der Mittelmäßigkeit wieder auf die Beine zu kommen – dank seiner neuen Ersten Solistin. Schon reisen überregionale Medien wieder an, Ballettchef Youri Vàmos choreografiert der Svetlova eine elektrisierende «Erda» auf den Leib und van Manens
«Sarkasmen» blitzen vor Charme und Witz wie selten zuvor. Das Ensemble wirkt hoch motiviert, kleinere Talente tun sich hervor.
Geboren in Brüggen/Nordrhein-Westfalen als Kind einer amerikanischen Sopranistin und eines bulgarischen Tenors, begann Katarina Svetlova mit vier Jahren im Rheinland zu tanzen, bevor sie ...
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