#1 Samir Akika, Lamacana «Pink Unicorns»

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Samir Akika und ich kennen uns bereits fast 20 Jahre. Damals war er zu Gast beim Festival «Tanz Bremen» mit seinem im tanzhaus nrw entstandenen Stück «Lilja». Wie geschaffen für eine Filmversion, dachte ich und sprach den in Algerien geborenen Franzosen an, dessen Jugend in den Vororten von Paris seine künstlerische Vision geprägt hat – genau wie seine Zeit in den USA. Irgendwann wollte Akika auch mal zum Tanztheater, besuchte die Folkwang Hochschule – und klopfte dann bei Pina Bausch an.

Das war tänzerisch zwar eine Sackgasse für ihn, aber Bausch gefielen die wirren Gedanken aus Akikas Kopf offenbar, und sie unterstützte ihn eine Zeit lang. «Lilja» entstand 2002 als Film für arte, und danach haben Samir Akika und ich uns aus den Augen verloren. 

Zehn Jahre später übernahm er die Leitung der Tanzsparte am Theater Bremen. Mit ihm kamen auch Alexandra Morales (die ebenfalls bereits bei «Lilja» mit dabei war) und das gemeinsame Ensemble Unusual Symptoms. Ein Wiedersehen. Seither hat Akika wunderschöne Tanzstücke geschaffen wie «Polaroids», aber auch Werke, bei denen ich das Gefühl hatte, dass die administrativen Aufgaben als Spartenleiter vielleicht doch nicht das Richtige sind bei ...

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Tanz März 2020
Rubrik: Tanzplattform, Seite 14
von Marcus Behrens

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