K3 Zentrum für Choreographie / Tanzplan Hamburg

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Monica Antezana beweist: Bevor sie den Goldfisch im Glas zum Tanzen bringt, gelingt es ihr, das Kiementier in sich zu erwecken. Wie sie den Bühnenboden in flinken Wellenbewegungen überquert, als ließe sie sich vom nassen Element tragen, durchmisst sie in ihrer Lecture Demonstration «We Don’t Know Where We Come From, But Come We Did!» auch in raschen Sprüngen die Evolutionsetappen, zieht dabei Parallelen zur Tanzgeschichte und schließt biologische und künstlerische Entwicklung an ihrem Beispiel so exemplarisch wie ironisch kurz.

Versuchsanordnungen an der Grenze zwischen Tanz und Performance unternimmt die vielversprechende Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Absolventin des ersten MA-Studiengangs «Performance Studies» an der Hamburger Universität bis Ende November auch noch im Residenzprogramm des «K3 Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg». Die seit zwei Jahren in der Hansestadt lebende Bolivianerin und die ebenso durch ihre Arbeiten profilierten, Neugier und Hoffnung provozierenden Kolleginnen Jenny Beyer und Lina Lindheimer agieren in der einjährigen Fortbildung zugleich als Subjekt und Objekt ihrer künstlerischen Recherchen. Sie sind von den Tutoren Nik Haffner und ...

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Tanz Jahrbuch 2007
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 116
von Klaus Witzeling

Vergriffen
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