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Unkonventionell
Als Tanzchoreografin ist sie eine Instanz. Doch auch in der Oper hat Sasha Waltz einige hochinteressante Regiearbeiten vorgelegt, von Purcells «Dido» über Dusapins «Medea» bis hin zu Wagners «Tannhäuser». Bei den Osterfestspielen Salzburg wagt sich Waltz nun an eines der schwierigsten Werke – an die Johannes-Passion von Bach. Wir schauen zu

Polyglott
Sein Name ist in der internationalen Szene nach wie vor relativ unbekannt.

Dabei hat Reinhard Febel seit seinem Operndebüt mit «Euridice»schon einige beachtliche Bühnenwerke komponiert. Am Landestheater Linz kommt nun seine neue Oper «Benjamin Button» heraus, inszeniert von Hermann  Schneider. Wir sind gespannt

Heimatverbunden
Die Ungerechtigkeit will es, dass man von Bedrich Smetana im Grunde nur eine Oper gut kennt: «Die verkaufte Braut». Was schon deshalb unverzeihlich ist, weil er neun Werke für das Musiktheater verfasst hat. Das Opernhaus in Ostrava zeigt sie nun zum 200. Geburtstag ihres Schöpfers. Wir lassen uns überraschen

Erfinderisch
Es scheint fast, als sei sie eine Expertin für die schwierigen Stoffe. Sei es ein sperriges Werk wie Spontinis «Fernand Cortez», eine hochgradig komplexe Partitur wie «Ophelia» ...

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Opernwelt April 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Widerborstig

Unter den Töchtern Vincenzo Bellinis gilt sie als die unscheinbarste. Weder besitzt sie die Anmut einer Amina, Bianca oder Elvira, noch den Zauber einer Zaira oder Agnese (Kosename: Alaide); auch eignet ihr kaum das (sich ins Tragische wendende) jugendliche Unbekümmerte Giuliettas, die Sanftmut einer Imogene oder das Flammend-Heroische der schönen Norma. Beatrice...

Once upon a time in Hollywood

Der Anfang ist geklaut. Etwas freundlicher ausgedrückt: eine Reverenz. Die fliehende Straße, verfolgt von einer Kamera, die in Windeseile ins Nichts rast, kennen wir aus dem Film «Mulholland Drive» von David Lynch. Hier, in der Halle E des Museumsquartiers, wird das Entrée allerdings anders untermalt – von der Ouvertüre zu Gounods Drame-lyrique «Roméo et Juliette»,...

Die Verdammten

Samuel Becketts Theaterfiguren unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt von all jenen verlorenen Seelen, die durch die Stücke anderer Autoren der (existenzialistischen) Melancholie stolpern: Sie haben ihr Scheitern bereits hinter sich, schon vor dem ersten Satz gibt es keinen Funken Hoffnung mehr, und nur noch um eines geht es: um die Frage, wie man mit dem...