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Unkonventionell
Als Tanzchoreografin ist sie eine Instanz. Doch auch in der Oper hat Sasha Waltz einige hochinteressante Regiearbeiten vorgelegt, von Purcells «Dido» über Dusapins «Medea» bis hin zu Wagners «Tannhäuser». Bei den Osterfestspielen Salzburg wagt sich Waltz nun an eines der schwierigsten Werke – an die Johannes-Passion von Bach. Wir schauen zu

Polyglott
Sein Name ist in der internationalen Szene nach wie vor relativ unbekannt.

Dabei hat Reinhard Febel seit seinem Operndebüt mit «Euridice»schon einige beachtliche Bühnenwerke komponiert. Am Landestheater Linz kommt nun seine neue Oper «Benjamin Button» heraus, inszeniert von Hermann  Schneider. Wir sind gespannt

Heimatverbunden
Die Ungerechtigkeit will es, dass man von Bedrich Smetana im Grunde nur eine Oper gut kennt: «Die verkaufte Braut». Was schon deshalb unverzeihlich ist, weil er neun Werke für das Musiktheater verfasst hat. Das Opernhaus in Ostrava zeigt sie nun zum 200. Geburtstag ihres Schöpfers. Wir lassen uns überraschen

Erfinderisch
Es scheint fast, als sei sie eine Expertin für die schwierigen Stoffe. Sei es ein sperriges Werk wie Spontinis «Fernand Cortez», eine hochgradig komplexe Partitur wie «Ophelia» ...

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Opernwelt April 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Abschiedswalzer

Die Entscheidung fällt nicht eben leicht: Soll man Lehárs «Lustige Witwe» nun toll finden oder doch eher ein bisschen doof? Wäre der Maßstab die Art und Weise, wie Patrick Hahn den orchestralen Entr’acte mit der Melodie des Vilja-Lieds vor dem Finalakt dirigiert und dabei jede feine Nuance dieses melancholischen Klangbildes hervorzaubert, fiele das Votum klar aus:...

Das Phantom der Oper

Im vergangenen Juli legte die Gewerkschaft Les Forces musicales, die 51 französische Opernhäuser und Orchester vertritt, eine konsternierende Broschüre vor. «La Saison fantôme» betitelt, stellte sie eine Auswahl von 19 «Geister-Produktionen» vor, die das Publikum diese Spielzeit nicht oder nur in flüchtigen Umrissen zu sehen bekommt. Abgesagte Produktionen oder...

Lichter Eros, schwarze Melancholie

Es ist keine Schande, den Namen von Rita Strohl noch nie gehört zu haben. Auch einschlägige Lexika kennen ihn nicht – ein Schicksal, das Debussys Zeitgenossin mit vielen Komponistinnen teilt. Wie ihr berühmter Landsmann stand Strohl im Bann des Symbolismus und damit fest in der französischen Tradition, war zugleich aber eine glühende Anhängerin Wagners. Sie begann...