Neue Ausgabe der «opernwelt»

Soeben ist die Augustausgabe der «Opernwelt» erschienen. Die Themen:

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Rollendebüts bekannter Opernstars kennzeichnen diesen Sommer: Bryn Terfel sang in Cardiff zum ersten Mal Hans Sachs, Cecilia Bartoli tauchte Norma in neues Licht – beide mit glänzendem Erfolg. Derweil übertraf Christian Gerhaher an der Wiener Staatsoper noch jene sensationelle, vokal durchdachte Charakterstudie des Wolfram von Eschenbach, die er bereits 2007 bei seinem ersten Auftritt in dieser Partie an der Oper Frankfurt gezeichnet hatte.
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Im Interview:
Inva Mula. Ihren Namen kennen nur Opern-Fans. Doch ihre Stimme kennt jeder.

Denn die albanische Sopranistin lieh in Luc Bessons Spielfilm «Das fünfte Element» der «Diva Plava Laguna» ihre Stimme. Mit Jürgen Otten sprach sie über Inspiration, Freiheit und den Unterschied zwischen italienischem und französischem Repertoire. Weiter

Am 20. August beginnt in Bochum die Ruhrtriennale. Schwerpunktthema in diesem Jahr: Kultur und Spiritualität der muslimischen Welt. Intendant Willy Decker erläutert seinen Zugang zum Islam und die Inspiration durch Industrie-Räume im Ruhrgebiet.

28 Aufführungsbesprechungen
Beispielsweise von «Manon» in London, «Macbeth» in Brüssel und Grauns «Montezuma» in Potsdam und Mülheim. Unsere Panorama reicht von ...

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Opernwelt August 2010
Rubrik: Service, Seite 99
von Ekkehard Pluta

Vergriffen
Weitere Beiträge
Editorial

In Deutschlands größtem Opernhaus geht die Spielzeit mit einer Dissonanz zu Ende, die noch lange nachhallen wird. Kent Nagano verlässt die Bayerische Staatsoper. In einer offiziellen Erklärung heißt es, er stehe für eine Vertragsverlängerung nach 2013 nicht zur Verfügung. Im Wortlaut schreibt der amerikanische Dirigent: «Die kulturelle Prägung Münchens, seine...

Blickwechsel

Multikulti und Barock – geht das zusammen? Ja, sagt der argentinische Musiker und Dirigent Gabriel Garrido in einem Interview für das Festival «Theater der Welt», das in diesem Jahr in Mülheim und Essen Station machte. «Die Welt des Barock öffnet sich anderen Welten, reist um den Planeten, entdeckt das Universum. ... Das Expressive des Barock ist ein Gegengift...

Auf der Überholspur

C-Dur gilt als die Neutrale zwischen den Tonartenkreisen, als jene Skala, die keine bestimmte emotionelle Haltung einnimmt, sondern eher äußerlichen Glanz verkündet. Bei Mozart wirkt sie oft auch wie die Decke, die beschönigend über häusliche Unordnung geworfen wird, wenn Besuch kommt. Etwa im Finale von «Così fan tutte», da die verstörten Paare sich mühen, den...