Es ist alles eine Frage der Form

Buch des Monats: Die Musikwelt hat ihn vergessen, ein Buch erinnert nun an ihn: den Komponisten und Musikdenker Philip Herschkowitz

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Die «glorreichen Sieben» gibt es gleich zweimal. Einmal als Western von John Sturges aus dem Jahr 1960 (die Remakes nicht mitgezählt) und einmal, was für unsere Belange weit wichtiger erscheint, als Liste jener Komponisten, die Philip Herschkowitz verehrte: Bach, Mozart, Beethoven, Mahler, Wagner, Schönberg und Webern.

Der Kaiser unter diesen Königen war Beethoven; alles, was nach ihm käme, aber auch alles, was vor ihm existiert habe, müsse, so Herschkowitz im Einklang mit seinem Lehrer Anton von Webern, von Beethoven ausgehend betrachtet und empfunden werden; seine Werke stellten den Gipfelpunkt in der Entwicklung der musikalischen Form dar und seien folglich der Maßstab für sämtliche andere Schöpfungen.

Ja, er liebte die Zuspitzung, dieser 1906, im gleichen Jahr wie Dmitri Schostakowitsch, geborene, im Gegensatz zu diesem aber heute in sträfliche Vergessenheit geratene Komponist und Musiktheoretiker. Allein deswegen ist das von Heidemarie T. Ambros, Alexei Lubimov, Elisabeth Leonskaja und Alexei Grots edierte Buch «Über Musik» eine wahre Schatztruhe. Darin finden sich wissenswerte biographische Notizen zum Leben Herschkowitz’, Auszüge aus den dialektisch geschärften Schriften ...

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Opernwelt Mai 2026
Rubrik: Medien, Seite 49
von Jan Verheyen

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Spielpläne 5/26

ML = Musikalische Leitung I = Inszenierung B = Bühnenbild K = Kostüme C = Chor S = Solisten P = Premiere UA = Uraufführung

Aachen Theater Aachen
www.theateraachen.de 
- Obermüller/Gilbert, Malina: 2., 8.
- Bach, Johannes-Passion: 10.
- Tschaikowsky, Eugen Onegin: 17., 25.
- Donizetti, L’elisir d’amore: 24.

Altenburg/Gera Theater Altenburg Gera
https://theater-alten...