Der Kommunikator

André de Ridder leistet schon in seiner ersten Saison als GMD des Theaters Freiburg

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Eng geht es zu im Hochgebirge. Wo Richard Strauss die Freiheit des Menschen in der Natur preist, sitzen die rund 100 Damen und Herren des Philharmonischen Orchesters Freiburg dicht aneinandergedrängt. Strauss’ «Alpensinfonie» ist nicht unbedingt auf die Maße des Orchestersaals im Theater zugeschnitten.

Und so werden «Gewitter und Sturm» auch zur Bewährungsprobe für die Wände des 113 Jahre alten Theaterbaus, der Ende November 1944 bei einem verheerenden Luftangriff weitgehend zerstört wurde, aber bereits fünf Jahre danach mit Wagners «Meistersingern» wiedereröffnet werden konnte – kein kleines Werk. Und siehe da: Sie halten stand, die Wände. Die Stimmung im Saal ist hochkonzentriert, die Erwartungen sind hoch, einige Musiker aus dem Orchester erinnern sich noch an die letzte Aufführung des Stücks in Freiburg, Anfang der 1990er-Jahre. Seither ist viel passiert – die Stadt bekam 1996 ein knapp 1800 Besucher fassendes Konzerthaus, wo das Werk nun im Rahmen des vierten Philharmonischen Konzerts der Saison erklingt. Einer Saison, die eine große Zäsur für alle Beteiligten bedeutet. Nicht nur, dass die Lockdowns und Beschränkungen der Corona-Zeit Geschichte sind – am Pult des 1877 ...

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Opernwelt Juni 2023
Rubrik: Magazin, Seite 72
von Alexander Dick

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