Was kommt... März 2019

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Traumpaar
Starbesetzungen sind an der Wiener Staatsoper fürwahr keine Seltenheit. Diese aber lässt besonders aufhorchen: Olga Peretyatko singt in der Neu­produktion von Donizettis dramma tragico in due parti «Lucia di Lammermoor» die Titelrolle, Juan Diego Flórez ist Edgardo. Evelino Pidò dirigiert, Laurent Pelly führt Regie. Wir sind dabei

Benjamin Lazar
Seine Inszenierung von «Donnerstag» aus Stockhausens «Licht»-Zyklus an der Opéra Comique war ein Fest der Sinne.

Grund genug, den Barockexperten und studierten  Schauspieler näher kennenzulernen. Ein Gespräch 

Alondra de la Parra
Seit einem Vierteljahrhundert läuft August Everdings Inszenierung von Mozarts  «Zauberflöte» an Berlins Lindenoper. Jetzt kommt das Werk neu heraus, Yuval Sharon inszeniert. Am Pult debütiert die mexikanische Dirigentin. Wir gehen hin

New National Theatre Tokyo
Es ist das einzige Opernhaus der japanischen Hauptstadt. An seiner Spitze steht Kazushi Ono, Chefdirigent und Intendant in Personalunion. Mit «Asters» von Akira Nishimura wagt das NNT nun eine Uraufführung.  Eine Reportage

OPERNWELT 04/2019 ERSCHEINT AM 26.3.2019

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Opernwelt März 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.

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In fernen Welten

Virtuelle Realität suggeriere «maximale Einfühlung durch maximale Abschottung», war unlängst über ein neues Geschäftsmodell des Silicon Valley zu lesen. Dirk Schmedings Inszenierung von Strawinskys früher Kurzoper «Die Nachtigall» (Soloviej) kommt stellenweise wie eine Umsetzung dieser Einsicht daher. Da ist die künstliche Nachtigall, die in Stepan Mitussows...

Verstolpert

Der 1813 entstandene «Faust» von Louis Spohr gehört zu den mehr gerühmten als wirklich bekannten, gar aufgeführten Hauptwerken der deutschen romantischen Oper; ja, er markiert, zusammen mit der «Undine» des Dichterkomponisten E.T.A. Hoffmann, recht eigentlich deren Beginn. An Goethe und die spätere musikalische «Faust»-Metaphysik des 19. Jahrhunderts darf man...

Von Bologna in die Welt

Wenn eine große Liebe zu Ende geht, ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Als Michele Mariotti 2007 zum ersten Mal auf das Podium im Teatro Comunale zu Bologna kletterte, um eine Probe zu Rossinis «L’italiana in Algeri» zu leiten, habe er «nicht bei Null», sondern bei «zehn unter Null» angefangen, witzelt er im Rückblick. Trotz eines Diploms in Komposition und...