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Auf ihrem Debüt-Album überraschte die junge Russin Olga Peretyatko mit stimmigen Rollenporträts von Donizettis Adina bis zu Puccinis Magda. Auch Strauß‘ Adele hat sie drauf – in bestem Deutsch. Ein Sopran, der ins lyrische Fach will? Wir haben nachgefragt

Vor fünf Jahren legte Véronique Gens ihr erstes «Tragédiennes»-Recital vor, das sich mit barockem Repertoire auseinandersetzte; 2009 folgte ein «klassisches» Programm. Nun hat sich die französische Sopranistin noch einen Schritt vorgewagt in der Musikgeschichte – wiederum mit Christophe Rousset und Les Talens Lyriques.

Arien von Mehul bis Verdi auf CD und im Konzert: ein Hörvergleich.

Sein spektakulärer «Ring» an der Los Angeles Opera ist noch frisch in Erinnerung. Nun beschäftigt sich Achim Freyer, «Regisseur des Jahres» unserer aktuellen Kritikerumfrage, in Mannheim erneut mit Wagners Tetralogie. Dirigent der «Rheingold»-Premiere ist Dan Ettinger.

Wieder haben die Raritätenforscher des Wexford Opera Festivals ganze Arbeit geleistet. Diesmal sind sie bei Ambroise Thomas, Roman Statkowski und Donizetti fündig geworden: ein Racheengel, der Männer um die Ecke bringt («La Cour de Célimène»); ein Vater, der die Schwiegertochter aus ...

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Opernwelt November 2011
Rubrik: Service, Seite 80
von

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Herr Mehta, Ihrem Namen nach entstammen Sie einer Familie, die von den Musen geküsst ist. Konnten Sie überhaupt etwas anderes werden als Künstler?
Zubin Mehta, der Cousin meines Vaters, sollte ursprünglich Arzt werden. Dann ist er Musiker geworden. Bei mir war es so, dass ich mir nie vorstellen konnte, etwas zu tun, das nichts mit Musik zu tun hatte. Ich komme aus...

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Elf Jahre lang war Hermann Bäumer Posaunist bei den Berliner Philharmonikern, bevor er diese sichere Stellung verließ, um als Dirigent von Jugendorchestern und als GMD in Osnabrück ein neues Leben anzufangen. Ein Aussteiger, der den event- und profitgeilen Klassikmarkt getauscht hat für ein konzentriertes Arbeiten an der Musik selbst – und dafür in die Provinz...

Königin aus der Luft

Und es gibt ihn doch: den Berliner Charme. Raffinement ist nicht seine Stärke, er neigt eher zum Rustikalen. Der Ton ist rau, der Witz derber als an­ders­wo, und manchmal strotzt er nur so vor lauter Selbstbewusstsein. An Spree und Havel trägt man das Herz eben nicht auf der Zunge, sondern zeigt es frei nach Schnauze. «Uns kann keener», tönt der Volksmund und...