Vorbildliche Bedingungen

In Köln fand der neu ausgerichtete Wettbewerb um den Deutschen Dirigentenpreis statt – mit einem Schwerpunkt in der Oper

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Erstmals wurde der Deutsche Dirigentenpreis in diesem Jahr als internationaler Wettbewerb ausgeschrieben. Inhaltlich entscheidend war eine Öffnung in Richtung Oper. Die Kandidaten hatten nicht nur ein anspruchsvolles Konzertprogramm zu bewältigen, das von Haydn bis zu Messiaens «Chronochromie» und Birtwistles extrem schwerem «Silbury Air» reichte. Sie mussten sich auch in der Oper bewähren: Das Finale des zweiten Akts aus Mozarts «Figaro» stand ebenso zur Auswahl wie Ensembles von Verdi und Puccini oder die Bibelszene aus Bergs «Wozzeck».

Impulsgeber und Motor für diese breite und anspruchsvolle Ausrichtung des Wettbewerbs war Lothar Zagrosek, der im veranstaltenden Deutschen Musikrat den Beirat für das Dirigentenforum leitet und nun der Jury vorstand.

Zagrosek war es auch, der die beteiligten Institutionen für den Wettbewerb gewinnen konnte: die Kölner Philharmonie als Austragungsort, das WDR Sinfonieorchester und die Oper Köln, die nicht nur Sängerinnen und Sänger zur Verfügung stellte, sondern auch deren Einstudierung übernahm, das sonst hauptsächlich in der Oper tätige Gürzenich-Orchester (im Rahmen von Opern-Diensten) zur Verfügung stellte und die ebenfalls neu eingerichtete ...

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Opernwelt November 2017
Rubrik: Magazin, Seite 84
von Stephan Mösch

Vergriffen
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