TV-Klassiktipps Mai 2020
Aufgrund der Maßnahmen zur Eindä̈mmung einer raschen Verbreitung des Coronavirus sind auch Fernsehanstalten von kurzfristigen Programmänderungen betroffen. Dies gilt insbesondere für geplante Live-Übertragungen öffentlicher Veranstaltungen. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte den Websites der Sender. Ergänzt haben wir diesmalunsere Tipps mit Angaben zur Verfügbarkeit der Beiträge in den Mediatheken – soweit vorhanden.
arte
03.05. – 23.
40 Uhr
Hommage an Debussy
Aus dem Pierre Boulez Saal, Berlin (2018)
Namhafte Musiker unter der Leitung von Daniel Barenboim interpretieren Kammermusikwerke und Lieder von Claude Debussy. Auf dem Programm stehen neben Soli, Duetten und Trios das Flötenstück «Syrinx», gespielt von Emmanuel Pahud, sowie die «Chansons de Bilitis», gesungen von der Mezzosopranistin Marianne Crebassa.
10.05. – 23.05 Uhr
Die großen Musikrivalen – Furtwängler vs. Toscanini
D 2020
Sie waren die berühmtesten Dirigenten ihrer Zeit – Arturo Toscanini und Wilhelm Furtwängler: der eine ein glühender Antifaschist, der andere, scheinbar unpolitisch, nur der Kunst verpflichtet. Die Dokumentation von Michaela Krause und Thomas von Steinaecker erzählt die spannende Geschichte der ...
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Opernwelt Mai 2020
Rubrik: Service, Seite 57
von Andrea Kaiser
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Zeit ist aus den Fugen. Wir hätten nie gedacht, dass unsere Städte und Länder den Shutdown erleben, dass Theater schließen, Opern nicht mehr spielen, Tänzer nicht mehr tanzen; jedenfalls nicht mehr öffentlich auf der Bühne, sondern bestenfalls im Streaming.
Menschenleben stehen «zur Disposition», wenn nicht mehr allen...
Kurioser als die Gesangskarriere der amerikanischen Sopranistin Eileen Farrell (1920-2002) ist im 20. Jahrhundert wohl keine verlaufen. Begonnen hat sie mit einer eigenen Radioshow im CBS-Rundfunk, geendet ist sie als Blues-Sängerin mit populären Alben. Dazwischen liegen Triumphe als Konzertsängerin und weniger erfolgreiche Opernauftritte an der New Yorker Met....
Jubilare
Kein zweiter Autor hat «Opernwelt» so lange ohne Unterbrechung «beliefert» wie Gerhart Asche. Die Leidenschaft für das Zusammenspiel von Text und Musik war bei dem Bremer bereits voll ausgeprägt, bevor er 1976 als bis heute aktiver ständiger Mitarbeiter diese Zeitschrift zum ersten Mal um Rezensionen, Reportagen und Künstlergespräche bereicherte. Dass...
