TV-Klassiktipps Juli 2021
alpha
04.07. – 21:45 Uhr
Klassik am Odeonsplatz 2015
11.07. – 21:45 Uhr
Klassik am Odeonsplatz 2016
18. und 25.07. – 21:45 Uhr
Klassik am Odeonsplatz 2017 (Teil 1 und 2)
arte
04.07. – 17:20 Uhr
Messiaen: Quatuor pour la fin du temps
S: Pierre-Laurent Aimard (Klavier), Jean-Guihen Queyras (Violoncello), Isabelle Faust (Violine), Jörg Widmann (Klarinette)
05.07.
– 00:40 Uhr
Strauss: Ariadne auf Naxos
Festival d’Aix-en-Provence, 2018
ML: Albrecht, I: Mitchell, S: Davidsen, Cutler, Devieilhe, Brower, Montague Rendall, Pons, Abernethy, Shipley, Mordal, Hill, Galitskaya
09.07. – 22:30 Uhr
Mozart: Le nozze di Figaro
Live vom Festival d’Aix-en-Provence, 2021
ML: Hengelbrock, I: de Beer, S: Orendt, Wagner, Fuchs, Schuen, Desandre, Gonzalez Toro, Bacelli, Muraro, Boudreault, Galeazzi
18.07. – 22:00 Uhr
Maria by Callas
Maria Callas ist die vielleicht berühmteste Opernsängerin des 20. Jahrhunderts. Zum 40. Todestag der griechisch-amerikanischen Sopranistin rekonstruierte Regisseur Tom Volf im Jahr 2017 die wichtigsten Stationen ihrer Karriere. In seinem Dokumentarfilm kommt vor allem «La Divina» selbst zu Wort. Darüber hinaus runden Opern- und Konzertausschnitte, ein bis dato ...
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Opernwelt Juli 2021
Rubrik: Service, Seite 52
von Andrea Kaiser
Frau Lyniv, ist der «Fliegende Holländer» das richtige Stück, um in Bayreuth anzufangen?
Er wurde bekanntlich nicht für Bayreuth komponiert. Andererseits hat Wagner die Partitur sehr geschätzt, sonst hätte er eine Aufführung dort nicht genehmigt. Das Werk war ihm wichtig, er hat es revidiert und ist immer wieder darauf zurückgekommen. Die Partitur hat ihn nicht...
Drei Frauen. Vereint im Leiden an der Welt, an der Liebe, an den Männern. Sämtlich suchen sie ihr Seelenheil im sehnenden, flehenden Gebet, für das Giuseppe Verdi und Pietro Mascagni ihnen die ergreifendste Musik auf die Stimmbänder geschrieben haben; eine Musik, die in dünner Höhenluft schwelgt und schwelt, und das, wenn man so will, chromatisch ansteigend. Verdis...
Das Stück? Im Grunde unspielbar. Ein Ungetüm mit 50 Personen, in seiner Urgestalt elf Stunden lang, mehr geschichtsphilosophisches Opus summum seines Schöpfers, bis zum Bersten gefüllt mit katholisch grundierter Anschauung und durchdrungen von jenem feu sacré, das auch die anderen Theatertexte Paul Claudels erleuchtet. «Le Soulier de satin», zwischen 1919 und 1923...
