TV-Klassiktipps Februar 2020
alpha
02.02. – 21.45 Uhr
Berlioz: Symphonie fantastique
Symphonieorchester des BR, ML: Davis
arte
02.02. – 17.30 Uhr
Beethoven bei der Folle Jounée in Nantes
Am Pult des Orchestre Philharmonique de Radio France: die chinesische Dirigentin Xian Zhang.
02.02. – 23.05 Uhr
Beethovens Neunte
«Wenn jemand von einem anderen Planeten kommt und fragt: ‹Was macht die menschliche Zivilisation aus?›, dann sollte man am besten die 9. Symphonie spielen.
» (Teodor Currentzis) Was macht dieses Werk so einzigartig? Christian Berger reist einmal um die Welt, um eine Antwort zu finden: Er besucht Tan Dun in Shanghai, Yutaka Sado in Osaka, Teodor Currentzis in Salzburg, Paul Whittaker in Barcelona, Gabriel Prokofiev in London, das Orchestre Symphonique Kimbanguiste in Kinshasa und die Sinfonica Heliópolis in São Paulo.
03.02. – 00.35 Uhr
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5
Orchestre Philharmonique de Radio France
ML: Franck
03.02. – 05.00 Uhr
Haydn: Die Schöpfung
La Seine Musicale, 2017
ML: Equilbey, I: La Fura dels Baus
09.02. – 17.40 Uhr
Beethoven: Tripelkonzert
Das West-Eastern Divan Orchestra feierte seinen 20. Geburtstag mit einem besonderen Konzert und prominenten Solisten: Anne-Sophie Mutter ...
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Opernwelt Februar 2020
Rubrik: Service, Seite 60
von Andrea Kaiser
Zum Ausklang der Saison 2018/19 stand an der Opera di Roma Mozarts «Idomeneo» auf dem Spielplan – zum ersten Mal seit 1983. Beworben wurde die Koproduktion mit Madrid, Kopenhagen und Toronto als provokative Deutung im Sinne tagesaktueller Krisen. Robert Carsens Neuinszenierung löst das durchaus ein – wobei die freundliche Aufnahme durch das römische Publikum...
Ein Schuss in völliger Dunkelheit. Ein Aufschrei. Knall auf Fall sieht sich das Publikum in die Gegenwart verabschiedet, die sich prinzipiell nicht unterscheidet von dem Geschehen auf der Bühne. Auf der Place de Neuve wirkt zwar alles friedlich. Aber etwas weiter weg könnte man sich ein Theater, wie Heike Scheele es auf die Bühne des Grand Théâtre gebaut hat,...
Wenn das Ensemble Modern sich Kurt Weill zuwendet, ist der komponierende Dirigent und Chansonnier HK Gruber nicht weit. Unvergessen bleibt seine rotzig-schrille Einspielung der «Dreigroschenoper», mit einer rockröhrenden Nina Hagen als Mrs. Peachum, einem schmierig säuselnden Max Raabe als Macheath und Gruber himself in der Rolle des Peachum. Zwei Jahrzehnte sind...
