Sternstunden eines Ensembletheaters

Aufführungen der Deutschen Oper am Rhein erstmals offiziell auf CD

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Die Deutsche Oper am Rhein ist mit Recht stolz auf ihre Tradition als Ensembletheater. Viele ihrer Sänger haben internationale Karrieren gemacht und sind trotzdem ihrem Stammhaus treu geblieben. Nicht alle freilich konnten sich ausreichend auf Tonträgern verewigen. Deshalb waren die Vorstellungen in Düsseldorf wie in Duisburg für «Piraten» von jeher beliebte Objekte der Begierde. Der jetzige Intendant Tobias Richter hat die Bedürfnisse der Fans richtig erkannt und beantwortet die illegalen Veröffent­lichungen statt mit dem Justitiar mit eigenen Initiativen.

Zwei hauseigene Publikationen italienischer Opern sind anzuzeigen und ei­ne auszugsweise Gegenüberstellung zweier «Elektra»-Aufführungen bei Orfeo.   
Wer am 22. Januar 1978 die Düsseldorfer Premiere des «Trovatore» miterleben konnte, hat sein Geld bestimmt nicht zum Fens­ter hinausgeworfen. Das war eine Verdi-Vorstellung comme il faut, musikalisch knis­ternd von der ersten bis zur letzten Minute und wesentlich spannender als die viel prominenter besetzten Karajan-Aufführungen aus der gleichen Zeit. In Alberto Eredes Dirigat verbindet sich gute alte italienische Kapellmeistertradition mit einem hohen Maß an Spontaneität, und ...

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Opernwelt März 2005
Rubrik: Platten, Seite 56
von Ekkehard Pluta

Vergriffen
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Singen für die Idee

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Von der Banalität des Bösen

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