«Robot le diable»

In Barcelona fand eine Konferenz zum Thema «Künstliche Intelligenz in der Zeitgenössischen Oper» statt

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Fast in Sichtweite des Hafens von Barcelona, über den eine Gondelbahn von halbem Eiffelturm-Imitat zu halbem Eiffelturm-Imitat führt, befindet sich ein schönes altes, dickwandiges Gebäude, in dem die Sociedad General de Autores y Editores (SGAE) residiert. In Zusammenarbeit von SGAE und Òpera de Butxaca i Nova Creació konnte man hier Ende Oktober Teil einer Konferenz zum Thema «Künstliche Intelligenz in der Zeitgenössischen Oper» sein.

In die Oper gehen wir, um menschliche Emotionen, mitreißende Sängerinnen und Sänger, zu erleben, um eine schlüssige Inszenierung mit treffenden Orten und Ideen, aus denen Handlungs- und Sinnpotentiale entspringen, zu sehen. Oder warum auch immer. Das Thema «Künstliche Intelligenz» bekommen wir mit unserer Lieblingskunstform «Oper» wohl erst einmal nicht zusammen. Hier – in der Arena der Emotionen – sollen Menschen inszenieren, singen – und im Orchestergraben musizieren. Im Hintergrund operieren technische versierte Menschen, die hoffentlich keine menschlichen Fehler machen. Sie bedienen Maschinen: Computer, Lichtanlagen. Aber künstliche «Intelligenzen»? In der Oper?

Komponistin Helena Cánovas Parés beschrieb im ersten Vortrag des zweiten ...

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Opernwelt Januar 2022
Rubrik: Report Barcelona, Seite 60
von Arno Lücker

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