Referenzaufnahme

Valery Gergiev legt auf dem Label des Mariinsky Theaters Schostakowitschs «Nase» vor

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Im November 2002 feierte an der Berliner Staatsoper Schostakowitschs «Die Nase» unter Kent Nagano Premiere – eine Aufführung, die vor allem wegen des Bühnenbildes und der Kostüme von Jörg Immendorff größere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Sechs Jahre später gab das Mariinsky Theater unter Valery Gergiev in der Deutschen Oper ein mehrteiliges Gastspiel – auf dem Programm, neben «Pique Dame» und anderem, ebenfalls «Die Nase».

Die Besetzung ist weitgehend identisch mit einem Mitschnitt, der im Juli 2008 in der Mariinsky Concert Hall aufgezeichnet und nun vom hauseigenen Label als Doppel-SACD veröffentlicht wurde. Offenbar erkennen die Opernhäuser immer mehr, dass sie ihre eigenen Produktionen selbst vertreiben und vermarkten müssen, um sie unters interessierte Volk bringen zu können.
Nach einer Produktion der Moskauer Kammeroper von 1974 unter Gennady Roshdestvensky (Melodyia) und einer derzeit nicht verfügbaren, 2001 mitgeschnittenen Aufnahme des Kammerorchesters von Lausanne unter Armin Jordan (Cascavelle) ist Gergievs Einspielung die dritte Version dieses Stücks auf CD bzw. SACD. Aufnahmetechnisch erfüllt diese Produktion etliche Wünsche, der Klang ist gleichermaßen räumlich ...

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Opernwelt Juli 2009
Rubrik: Medien/CDs, Seite 28
von Christoph Vratz

Vergriffen
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