Personalien | Meldungen Dezember 2018

Opernwelt - Logo

JUBILARE

Yvonne Minton wurde in Sydney geboren. Sie studierte Gesang bei Marjorie Walker und am New South Wales Conservatorium of Music. Durch den Gewinn zahlreicher Wettbewerbe machte sie frühzeitig auf sich aufmerksam. Als sie Australien 1961 verließ, um ihr Studium bei Henry Cummings und Joan Cross in London fortzusetzen, gehörte Minton bereits zu den führenden Altistinnen ihres Heimatlandes.

In Europa konnte sie an ihre Erfolge nahtlos anknüpfen: Bei der International Vocalist Competition in s’Hertogenbosch gewann sie im selben Jahr den Kathleen Ferrier Prize. 1964 folgte ihr Bühnendebüt in der Titelpartie von Brittens «The Rape of Lucretia», kurz danach wirkte sie bei der Uraufführung von Nicholas Maws «One Man Show» mit. 1965 wurde die Sängerin  Ensemblemitglied am Royal Opera House und blieb Covent Garden und seinem Musikdirektor Georg Solti viele Jahre eng verbunden. Als Mezzosopranistin gelangte Minton in den 1970er-Jahren zu Weltruhm. Sie brillierte als Wagners Kundry in «Parsifal», Brangäne in «Tristan und Isolde», Fricka in der «Walküre», sowie als Dorabella in Mozarts «Così fan tutte» und Didon in Berlioz’ «Les Troyens». Minton war auf nahezu allen bedeutenden ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Dezember 2018
Rubrik: Service, Seite 54
von Andrea Kaiser

Weitere Beiträge
Stockholm im Divenfieber

Im frisch renovierten Nationalmuseum von Stockholm kann man der Konstruktion nationaler Identität nachgehen: Wie Wikingerfolklore Keramik für die Pariser Weltausstellung 1889 inspirierte, einfach weil sich das Ausland etwas mit Wiedererkennungswert wünschte. Oder wie Anders Zorn seinen «Mittsommertanz» von 1897, jenen Inbegriff schwedischer Volksnatur, aufwendig...

Gillett trifft... Scott Hendricks

Scott, man beschreibt Dich als «Verdi-Bariton». Ich habe aber auch schon «Texas-Bariton» gehört. Du magst keine Labels, oder?
Ich bin stolz, Texaner zu sein. Aber «Texas-Bariton»? Die Kollegin aus München ist ja auch kein «Bayerischer Sopran», der Typ aus Tulsa kein «Oklahoma-Bass». «Texas-Bariton» klingt, als käme ich lassoschwingend zu Pferde daher. So ein...

Sex and Crime, von Florenz bis San Francisco

Von fremden Ländern und Menschen», dem Eingangsstück in Robert Schumanns «Kinderszenen», fühlt man sich «wie aus der Ferne» angesprochen: nicht im Sinne spektakulärer Exotika, sondern als Ausdruck erwartungsvollen Staunens. Und selbst dem durchaus Reiselustigen kann es immer noch so ergehen, kommt er beispielsweise, in bereits vorgerücktem Alter, erstmals nach...