Personalien, Meldungen 4/24
JUBILARE
Felicity Palmer studierte an der Londoner Guildhall School of Music and Drama sowie in München, bevor sie das erste weibliche Ensemblemitglied der King’s Singers wurde. Ihr Bühnendebüt gab die Mezzosopranistin 1971 als Dido in Purcells «Dido and Aeneas» an der Kent Opera, zwei Jahre später folgte ihr erster Auftritt in den USA in «Le nozze di Figaro».
Vor allem als Mozart- und Wagner-Interpretin machte sich Palmer einen großen Namen; unter anderem sang sie an der Met, am Royal Opera House London, an den Opernhäusern von Chicago und Paris, an der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper sowie an der Deutschen Oper Berlin. Daneben trat sie häufig auch in Operetten sowie als Lied- und Oratoriensängerin in Erscheinung. Am 6. April feiert Felicity Palmer ihren 80. Geburtstag. Happy Birthday!
Theodor Guschlbauer absolvierte zunächst ein Klavier- und Cellostudium, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Nach einer Ausbildung bei Hans Swarowsky setzte er sein Studium bei Lovro von Matačić und Herbert von Karajan fort. Erste Engagements erhielt er an der Volksoper Wien und am Landestheater Salzburg. 1969 wurde er als Opernchef an die Opéra national de Lyon, sechs Jahre später ...
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Opernwelt April 2024
Rubrik: Service, Seite 64
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Frau Sun, ist Musik sui generis politisch? Oder doch «nur» eine Bewohnerin der glückseligen Ästhetik-Insel?
Das ist meines Erachtens eine eher rhetorische Frage, denn Sie wissen es sicher bereits: Für mich ist Musik definitiv keine Bewohnerin der Insel der Glückseligen. Gleiches gilt für mich selbst sowie das Leben um mich herum. Musik ist naturgemäß immer auch...
Die Entscheidung fällt nicht eben leicht: Soll man Lehárs «Lustige Witwe» nun toll finden oder doch eher ein bisschen doof? Wäre der Maßstab die Art und Weise, wie Patrick Hahn den orchestralen Entr’acte mit der Melodie des Vilja-Lieds vor dem Finalakt dirigiert und dabei jede feine Nuance dieses melancholischen Klangbildes hervorzaubert, fiele das Votum klar aus:...
