Nicolai Gedda

Opernwelt - Logo

Eigentlich wollte er kein Interview mehr geben. Aber dann hat Nicolai Gedda für uns eine Ausnahme gemacht. Vielleicht, weil er sich an die Begegnungen mit «Opernwelt»
erinnerte. An die vielen Treffen mit dem damaligen Chefredakteur Imre Fabian. An das Jahrbuch «Oper 1988», in dem die Gespräche dokumentiert sind. Zu dieser Zeit war der polyglotte, aus Schweden stammende Tenor, der 1952 als Dmitri in der legendären «Boris Godunow»-Aufnahme der EMI erstmals Furore machte, noch aktiv. Erst dreizehn Jahre später trat Nicolai Gedda von der Bühne ab.

Nun haben wir den inzwischen 89-Jährigen noch einmal besucht. In seinem Haus am Genfer See, wo er zurückgezogen mit seiner Frau lebt.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Jahrbuch 2014
Rubrik: Interview, Seite 60
von

Weitere Beiträge
Impressum

Impressum

55. Jahrgang, Jahrbuch 2014
Opernwelt wird herausgegeben von
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin

ISBN 978-3-942120-14-2
Best.-Nr.752974

Redaktion Opernwelt
Nestorstraße 8-9, 10709 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 55
Fax: +49(0)30/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@opernwelt.de

Redaktionsschluss dieser Ausgabe
war der 08.09.2014

Redaktion
Wiebke Roloff
Albrecht...

Münchner Mischung

Kurz vor Toresschluss wurde es eng. So eng, dass eine «Ariadne» noch schnell umgekrempelt werden musste: Gleich mehrere Sänger, die für diese Repertoire-Serie vorgesehen waren, wurden abgezogen und durch Neueinkäufe ersetzt. Mehr als gedacht hatten sie mit parallel laufenden Premierenproben zu tun. Dann also lieber auf Nummer sicher gehen. ­Andere Intendanten mögen...

Wichtige Sängerinnen der Saison

Dass die «Elektra» in Aix-en-Provence, Patrice Chéreaus letzte Regie-Arbeit, eine bezwingend genaue, hochemotionale theatralische Erzählung wurde, war nicht zuletzt ihr Verdienst: Evelyn Herlitzius zoomte die inneren Verheerungen der Figur grandios an das Publikum heran – ein wildes, gehetztes Menschenbühnentier mit böse lodernden, bitterschönen Tönen. Am Pult...