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Jubilare

Obwohl er nie in Bayreuth aufgetreten ist, galt er vielen als bedeutendster Wotan und Holländer seiner Generation: Robert Hale, geboren in Texas, hat sich Zeit gelassen bei der Entwicklung seiner Bassbariton-Stimme. 1965 debütierte er in Denver als Mozart-Figaro, gehörte dann zehn Jahre zum Ensemble der New York City Opera. In Europa hatte er seine größten Erfolge als Wotan in Götz Friedrichs Berliner und in Nikolaus Lehnhoffs Münchner «Ring»-Inszenierungen in den Achtzigerjahren.

Weitere Glanzpartien waren Mephisto in Gounods «Faust», Escamillo, Jochanaan und Pizarro. Den Hans Sachs in den «Meistersingern», den Götz Friedrich gern von ihm wollte, hat er ebenso wenig gesungen wie den Doktor Schön («Lulu»), der ihm sicher gelegen hätte. Dafür singt er in der «Messiah»-Aufnahme unter John Eliot Gardiner die Koloraturarie «Why do the nations» mit einer Koloratursicherheit, die man bei einer Stimme seines Fachs kaum für möglich gehalten hätte. Am 22. August wird er 80 (nach anderen Quellen 70). Wir gratulieren.


Nach zwei Jahren in ihrem ersten Engagement in St. Gallen wechselte sie 1967 ins Ensemble des Münchner Gärtnerplatz-Theaters – und blieb vierzig Jahre. Insgesamt war Gis ...

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Opernwelt August 2013
Rubrik: Service, Seite 58
von Wiebke Roloff

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