Infos

Jubilare

Er war der erste farbige Wotan an der New Yorker Met (1986) und der erste farbige Sänger bei den Bayreuther Festspielen: Von 1978 bis 1981 sang der US-Amerikaner Simon Estes hier den Fliegenden Holländer («ein mächtiger, sonorer Bassbariton, ein kluger und gewandter Darsteller», schrieb Opernwelt 1978). Vor allem Wotan galt als die Glanzrolle seines Repertoires, doch er überzeugte auch als Porgy in Porgy and Bess und als Boris Godunow. Am 2. März wird ­Simon Estes 75 Jahre alt – wir gratulieren.




Ob als Zauberflöten-Prinz oder Rigoletto-Herzog: 27 Jahre lang war der österreichische Tenor Hans Sojer eine feste Größe im Ensemble der Staatsoper Hannover. 1981 hatte er seine erste Spielzeit, trotz zahlreicher Gastauftritte an anderen europäischen Häusern blieb er Hannover treu. 2003 wurde er zum Kammersänger ernannt, 2008 zog er sich in den Ruhestand zurück. Am 20. März wird Hans Sojer 70 Jahre alt. Wir gratulieren.


Unvergessen als Prinz in Otto Schenks Rusalka an der Bayerischen Staatsoper 1980: Michail Svetlev, der damals unter Adam Fischer sang, an der Seite Kurt Molls und Hildegard Behrens’. Am 6. März wird der Tenor 70 Jahre alt. Wir gratulieren.


Mit dem Namen Rysanek ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt März 2013
Rubrik: Service, Seite 54
von Wiebke Roloff

Weitere Beiträge
Subtile Balance

Ein «Traum» steht am Anfang. Eine Sopranstimme sucht Halt. Silben, Satzfetzen: «ha / be / dir / dir / ge- / sagt / du». Bruchstücke einer (erinnerten) Geschichte? Das Du will fort. Von ihr? Einer Frau namens Katja, die hier vielleicht einen Schlussstrich zieht? Erst dieses «fort» bleibt stehen, eine gefühlte Ewigkeit lang von Sarah Maria Sun gehalten, cantabile,...

Initiation in Haute Couture

Vielleicht ließ Vincent Boussard, Regisseur von Händels Radamisto im Theater an der Wien, seine Seele im Sigmund-Freud-Museum in der Berggasse baumeln. Auf jeden Fall spielt seine Inszenierung mit dem Phänomen von Ich und Über-Ich sowie mit der Welt der Träume. Im kargen Bühnenraum von Vincent Lemaire schwänzeln unter anderem in allen Größen projizierte Zierfische...

«Musik erschöpft sich nicht in Tempo und Dynamik»

Sie werden jetzt siebzig, kamen als Dirigent erst spät ins internationale Geschäft und haben nach dem Weg über Halle, Zwickau und Dresden Ihre erste Chefposition in Schwerin gehabt. Die Tendenz geht heute in die ­andere Richtung: Nicht einmal der Posten des Ersten Kapellmeisters an großen Häusern ist wirklich begehrt. Junge Dirigenten wollen sofort Chefs werden,...