«In der Oper muss man auch träumen»
Ein kostbares, dunkel getöntes Timbre. Eine bravouröse Beweglichkeit und eine mühelos ansprechende Stimme im Ziergesang. Ein stets waches, kultiviertes Stilgefühl. Schauspielerisches Temperament und eine anmutige Bühnenpräsenz. Laura Polverelli ist wie geschaffen für das Repertoire eines Koloraturmezzos. Und für die Hosenrollen der Opernliteratur. Die in hohen Tonlagen singenden antiken Ritter der Opera seria sind bei ihr so gut aufgehoben wie die verliebten jugendlichen Schwärmer und die heißblütigen, liebreizenden Pagen.
Mit ihrem umjubelten Amerika-Debüt als Cenerentola in Seattle, dem Auftritte in New York, Boston und Philadelphia folgten, gelang der in Siena geborenen Sängerin der internationale Durchbruch. Noch heute lebt Laura Polverelli mit ihrer Familie in Siena – wenn sie nicht auf Reisen ist. Und das ist sie oft. Seit der Spielzeit 2000/01 weist ihre Laufbahn steil nach oben. Mittlerweile hat Laura Polverelli sich ungeteiltes Ansehen auf verschiedenen Feldern erworben: als Mozart-Interpretin, als elegante Barockstilistin, als brillante Darstellerin des italienischen Belcanto-Repertoires, besonders in Rossini-Opern. Als «Italienerin in Algier» und Elena in «La donna del ...
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629 Jahre nach Christus bricht der junge Mönch Tripitaka von China in den Westen auf, nach Kaschmir, um buddhistische Schriften zu studieren. Tripitakas meisterliche Übersetzungen indischer Lehre entwickeln sich später zu einer wichtigen Säule des chinesischen Buddhismus. Aus diesem historischen Kern entsteht Ende des 16. Jahrhunderts der burleske Roman «Xi You...
Peter de Caluwe hatte sich für seinen Einstand als Intendant des Théâtre de la Monnaie ein anspruchsvolles Programm ausgedacht. Zur Eröffnung bot das Haus eine semiszenische Aufführung von Schönbergs «Gurreliedern». Sodann kam Hans Werner Henzes «Phaedra»-Oper aus Berlin (siehe OW 11/2007). Schließlich stand Mozarts erste Seria «Mitridate, Re di Ponto» auf dem...
