Empört Euch!
Er debütierte als Tamino in Zauberflöte; er verkörperte wichtige Rollen im Bettelstudent, Orfeo (Monteverdi), Die Meister-Sänger von Nürnberg, Gärtnerin aus Liebe, Antigone, Der Revisor, Così fan tutte, Entführung aus dem Serail, Der Wildschütz, Barbier von Siviglia, Alcina, Die schweigsame Frau und Oedipus der Tyrann. Er tritt regelmäßig an den Staatstheatern in Stuttgart und München, aber auch im Ausland (Aix-en-Provence, Wien und Edinburgh) auf.
Er arbeitet mit Dirigenten wie Willi Stech, Ferdinand Leitner, August Wenzinger, Josef Dünnwald, Alfons Rischner, Hans Müller-Kray, Lovro von Matacic, Arthur Rother, Alois Melichar, Hans Schwieger, Gerhard Becker, Bernard Haitink, Richard Kraus, Fritz Mareczek, Hans Zender, Carl Schuricht, Meinhard von Zallinger, Werner Schmidt-Boelcke, Emmerich Smola, Karl Böhm, Franz Marszalek und Joseph Keilberth zusammen. Zu seinen Projekten für das nächste Jahr gehören Don Giovanni in Köln, Mahlers Lied von der Erde und Alfred in Die Fledermaus.»
Haben Sie Fritz Wunderlich erkannt? 1959, im fünften Jahr seiner Karriere. Glückwunsch! Aber heute geht es nicht um Rätselraten, sondern um die Textsorte Kurzbiografie. Das Beispiel ist fiktiv. Doch ...
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Zar Peter I., genannt «der Große», inspirierte zahlreiche Dichter und Komponisten, so auch Gaetano Donizetti, der ihm gleich zwei Opern widmete. Dem Frühwerk «Pietro il Grande» (1818) folgte neun Jahre später «Il borgomastro di Saardam» auf ein französisches Bühnenstück, das die Grundlage auch für Albert Lortzings «Zar und Zimmermann» bildete. Es geht darin um...
Der tschechische Komponist Alois Hába (1893-1973) gehört zu den oft genannten künstlerischen Experimentatoren des 20. Jahrhunderts. Sein Name ist mit der Entwicklung einer eigenwilligen Mikrotonalität, einer konsequenten Viertel- und Sechsteltonmusik verbunden. Sie eröffnete ihm, etwa zeitgleich mit Alexander Skrjabin, Arnold Schönberg und Josef Matthias Hauer,...
Die einen wollen nichts sehen – gründen gar eine ganze Familienkultur darauf. Am deutlichsten wird das im vierten Akt, als Arkel die schöne Mélisande ganz und gar ungroßväterlich auf den Mund küsst, als wollte er ihr die Jugendfrische aus dem Leib saugen: «Hast du Angst vor meinen greisen Lippen?» Da legen die Umstehenden, wie so oft in Stefan Herheims...
