Die Ergebnisse unserer Leserumfrage
So votierten unsere Leser
Aufführung des Jahres: Verdis «Macbeth» in Zürich (Teodor Currentzis/Barrie Kosky)
Regisseur des Jahres: Barrie Kosky
Bühnenbildnerin des Jahres: Rebecca Ringst
Dirigent des Jahres: Kirill Petrenko
Sänger des Jahres: Jonas Kaufmann, Anja Harteros
Opernhaus des Jahres: Bayerische Staatsoper München
Ärgernis des Jahres: Die Sanierungsfälle Oper Köln und Theater Augsburg
Einspielung und Buch des Jahres:
Rim
sky-Korsakow: Die Zarenbraut (DVD, BelAir Classics)
Ulrich Drüner: Richard Wagner – Inszenierung eines Lebens (Blessing Verlag)
Immer wieder hört man die Klage, die Urteile von Musikkritikern hätten mit der Meinung des Publikums wenig gemein. Doch stimmt das? Wir wollten es genau wissen und haben unsere Abonnenten eingeladen, in acht Kategorien der «Opernwelt»-Umfrage ihr eigenes Votum abzugeben. Einigkeit herrschte in puncto «Regisseur des Jahres»: Auch die OW-Leser vergaben den Titel an Barrie Kosky – vor allem, aber nicht nur für seinen Zürcher «Macbeth» mit Teodor Currentzis, die aus ihrer Sicht wichtigste Aufführung. Als beste Bühnenbildnerin schneidet Rebecca Ringst ab, die u. a. die Räume für Calixto Bieitos «La Juive» in München und Koskys «Eugen ...
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Opernwelt Jahrbuch 2016
Rubrik: Bilanz des Jahres, Seite 106
von
Gleich mit zwei neuen Stücken bereicherte Georg Friedrich Haas die vergangene Spielzeit: Im November 2015 stellte Londons Royal Opera House «Morgen und Abend» auf ein Libretto von Jon Fosse vor, koproduziert mit der Deutschen Oper Berlin. Im Mai 2016 folgte in Schwetzingen und kurz darauf in Darmstadt «Koma» nach einem Text von Händl Klaus, die «Uraufführung des...
Dass die Berliner Lindenoper und das Theaterensemble am Kölner Offenbachplatz dringend saniert werden mussten, steht außer Frage. Eine neue Konzerthalle für Hamburg – auch sie war überfällig. Und niemand wird bestreiten, dass es bei den maroden Gebäuden der Städtischen Bühnen in Frankfurt und Augsburg akuten Handlungsbedarf gibt. Wenn diesmal vorwiegend...
Wenn man ein wenig faustisch angefixt ist, wird man in Karlheinz Stockhausens erster «Licht»-Oper, dem «Donnerstag», unschwer die gute alte Goethe-Konstellation wiedererkennen. Es geht um den Gottes- und Menschensohn Michael und um Luzifer, sein Alter Ego und Gegenspieler; dazwischen Eva, «die Frau» – mal Mutter, mal Geliebte, jedenfalls ausgleichendes Element....
