Apropos... Kontinuität
Frau du Randt, gibt es überhaupt noch etwas, das Sie noch nicht gesungen haben?
Aber natürlich habe ich noch Wünsche! Die Marschallin zum Beispiel. Überhaupt würde ich gern mehr Strauss singen. Ich kann schon Dramatischeres riskieren, dann aber eben mit den Möglichkeiten meiner Stimme. Ich will sie nicht zu irgendetwas treiben oder jemanden nachahmen.
Wobei es schon Rollen gab, so sagten Sie sogar einmal selbst, die nicht ganz passten.
Man muss dann sein Ding durchziehen mit den Möglichkeiten, die man hat.
Ich muss also auch in solchen Rollen etwas suchen, mit dem ich mich anfreunden kann. Aber das kam nicht häufig vor, zuletzt bei «Intolleranza». Eine sehr gelungene, tolle Produktion. Die Partie ging aber an meine Grenzen. Ich war nur am Zählen und Überlegen, woher ich meinen nächsten Ton kriegen könnte. «Hier muss man bleiben, hier alles ändern», das war mein Lieblingssatz. Es war nämlich der letzte.
Warum sind Sie schon so lange in Augsburg?
Ich habe mir mein Leben anders vorgestellt. Ich habe an größeren Häusern gesungen und tue das weiterhin gern. Mit meinem Mann wollte ich hier eine Familie gründen, gerade weil es so schön ist, in Augsburg zu leben. Die Stadt ...
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Opernwelt Januar 2017
Rubrik: Magazin, Seite 79
von Markus Thiel
Wie wahr und wie prophetisch, was Shakespeare seinen Macbeth sagen lässt: «Life is a tale, told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing.» Als hätte er den amerikanischen Wahlkampf 2016 vorweggenommen. Oder den Mann mit dem Fliegenbärtchen in den 1930er-Jahren. Oder viele andere populistische Heißluftballone, denen die Knetmasse Volk nachlief...
ARD alpha
08.01. – 20:15 Uhr
Thomas Hengelbrock dirigiert Brahms und Beethoven
Triumphlied op. 55; SymphonieNr. 5 c-Moll op. 67
15.01. – 11.00 Uhr
Frank Peter Zimmermann
und Alvaro Pierri spielen im Kloster Andechs Werke von Manuel de Falla, Mauro Giuliani und Johann Sebastian Bach
22.01. – 11.00 Uhr
Miroslav Srnka: South Pole
Bayerische Staatsoper
22.01. –...
Ein Hang zur Edelfolklore regional gefärbter Evergreens erfreut sich besonders unter Tenören großer Beliebtheit. Luciano Pavarotti wurde es in Italien dennoch verübelt, dass er bei «Torna a Surriento» oder «’O sole mio» den neapolitanisch weichen Zungenschlag nur unzureichend imitierte. Wer Jonas Kaufmann auf seinem neuesten Album «Dolce Vita» hört, dem wird...
