Vom Klang zu Bildwelten

Bühnenprojektionen mit dem Boxer 4K30 von Christie®

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Für ihre aufwendigen Bühnenprojektionen setzte die Oper Zürich in der vergangenen Spielzeit drei neue Projektoren von Christie® ein. In der ersten Spielzeit haben sich die kompakten Geräte bewährt, berichtet Lichtgestalter Elfried Roller. Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, kommt in der neuen Saison ein weiterer Projektor hinzu. Ein Blick auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Erfahrungen im modernen Opernbetrieb.

Es gibt Stücke im Bereich des Musiktheaters, die geradezu dazu prädestiniert sind, Grenzen der Inszenierung zu überschreiten. Das Publikum in einen Sog aus Bild und Klang, Traum und Wirklichkeit hineinzuziehen, und so nicht nur eine traditionelle Geschichte zu erzählen, sondern eine kraftvolle Einheit zu schaffen, die bewegt – musikalisch wie visuell. Ein solches Stück ist Heiner Müllers „Die Hamletmaschine“ (1977), dessen Vertonung von Wolfgang Rihm 1987 am Nationaltheater Mannheim Premiere feierte. Die Oper zieht Shakespeares „Hamlet“ ins Groteske und zerpflückt das Drama bis auf reine Fragmente, die der Regie viel Raum zur Interpretation lassen. Ein Schlüsselelement des von Sebastian Baumgarten am Opernhaus Zürich inszenierten Stücks ...

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BTR Ausgabe 5 2017
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 70
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Büchermarkt 5/2017

Staatsoper Berlin 2010–2017
von Jürgen Flimm, Detlev Giese, Regula Lüscher (Hrsg.)
496 Seiten · 450 Abbildungen
22,5 × 28 cm · 2 Bände im Schuber
ISBN 978-3-86922-654-5
DOM publishers, Berlin 2017
EUR 58,00 / SFR 74,70

Bei Redaktionsschluss dieser BTR bereitete sich die Staatsoper Unter den Linden auf das große Ereignis vor, die Eröffnung des sanierten Hauses Unter...

Magazin 5/2017

Ein Virtuose seines Fachs

Das Museum für Film und Fernsehen in Berlin zeigt bis zum 5. November die Ausstellung „Robby Müller – Master of Light“ und würdigt damit einen der wichtigsten und einflussreichsten Kameramänner des internationalen Kinos. Müller hat große kinematografische Momente in modernen Klassikern wie „Dancer in the Dark“, „Dead Man“ oder „Paris,...

Unter die (Bühnen-)Erde geschaut

Der griechische Regisseur und Bühnenbildner Dimitris Papaioannou wurde durch seine Inszenierung der Eröffnungs- und Schlussfeier für die Olympischen Spiele 2004 in Athen international bekannt. Seitdem macht er sich auf Europas Bühnen immer unentbehrlicher. Seine Welt aus Bruch- und Versatzstücken von Körpern und Materialien schafft Bilder, die unter die Haut gehen....