Virtuelle Lernräume
Die rasante technologische Entwicklung und die fortschreitende Digitalisierung von Arbeitsprozessen verändern den beruflichen Alltag in Theater- und Veranstaltungstechnik. Wie kann die Ausbildung auf diese neuen Anforderungen vorbereiten und wie kann die Lehre sinnvoll um digitale Formate erweitert werden? Seit drei Semestern findet die Lehre vorrangig online statt, das Jahr 2020 hat gezeigt, wie wichtig digitale Lehr- und Lernmethoden sind und zukünftig sein werden.
Das „Lernen auf Vorrat“ ist überholt – stattdessen wird es immer wichtiger, Wissen in praxisbezogenen Problemstellungen erfolgreich anwenden zu können. Dieses Erfahrungswissen wird zu einer Schlüsselkompetenz. Digitale Technologien wie Virtual Reality können hierfür einen großen Beitrag leisten, denn sie schaffen neue Möglichkeiten der Interaktivität und fördern das aktive – vor allem räumliche – Erarbeiten des Lernstoffs. Diese Technologien bieten ein Potenzial, das weit über das Lernen mit Büchern hinausgeht. So können Lernprozesse, die in einer realen Arbeitsumgebung mit einem hohen technischen Vorbereitungsaufwand und sogar Verletzungsgefahren verbunden sind, in VR unkompliziert und ohne Sorge vor physischen ...
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BTR Ausgabe 2 2021
Rubrik: Beruf & Bildung, Seite 82
von Pablo Dornhege und Franziska Ritter
Von der Schweiz bis nach Korea
Die von Niethammer auf Basis der Halogenscheinwerfer entwickelten LED-Profilscheinwerfer LPZ 211 D und LPZ 215 D überzeugten bei einer Vorführung im Opernhaus Basel sofort. Ein LED-Profilscheinwerfer, der heller als ein 2000-W-Halogenprofiler ist und die typischen, von Beleuchtern geschätzten Bedieneigenschaften wie drehbares...
Das erste unvergessene Bayreuth-Erlebnis war „Tristan und Isolde“ 1993 in der Regie von Heiner Müller und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Müller, der bisher nur seine eigenen Stücke inszeniert hatte, wollte in seiner ersten Opernregie „keine psychologisch motivierte, unglückliche Liebesgeschichte voller Emotionen erzählen“, wie Dr. Ingvelde...
Die Bonner Kulturszene ist von mehr als einem Dutzend Theatern mit vielfältiger Struktur und Ausrichtung geprägt. Die Bandbreite der Häuser, in die im Folgenden Einblicke gegeben werden, beginnt bei Bonns ältestem Privattheater – dem im Hauptgebäude der Universität Bonn beheimateten Contra-Kreis-Theater mit 258 Plätzen – und weiteren Institutionen mit...
