Unerwartete Zeit für Erneuerungen
Wie hat sich der Lockdown auf die Arbeit in den Abteilungen ausgewirkt? Wo ruht der Betrieb, wo und was wird gearbeitet, für welche Tätigkeiten gibt es neue Zeitkapazitäten, und wie kann es weitergehen? Anfang Mai sprach ich darüber telefonisch mit Dr. Bernhard Helmich, Intendant des Theaters Bonn:
BTR: Herr Dr. Helmich, ich freue mich sehr, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Gespräch.
Was tun Sie persönlich derzeit?
Bernhard Helmich: Viel Unangenehmes: Absagen erteilen, Organisation von Kurzarbeit, Gespräche mit Künstlern, die auf unbestimmte Zeit vertröstet werden müssen.
Wann, denken Sie, wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen?
Wir erarbeiten Pläne für alle möglichen Szenarien der Wiederaufnahme des Spielbetriebs: im September, im Januar 2021 oder im Frühjahr 2021. Wir stellen Überlegungen an, aber wollen derzeit sicherheitshalber nichts fixieren. Wir machen virtuelle Planungen, führen viele Gespräche und haben dabei relativ viel Zeit, weil wir auf die übliche Veröffentlichungsschiene verzichten. Es wird kein Jahresheft geben, auch vorerst keinen Monatsleporello.
Für das Szenario eins können wir relativ sicher sein: Zumindest der Anfang wird nicht funktionieren. ...
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BTR Ausgabe 3 2020
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 50
von Juliane Schmidt-Sodingen
BTR: Mr Friedrich, your design for the extension of Theaterhaus Stuttgart appears relatively unassuming. In 2018 your firm conducted the feasibility study for the renovation of Frankfurt’s municipal theatre and calculated a cost of 900 million Euros. Rebuilding would probably cost far less. You are known to be an outspoken critic of burgeoning building costs.
Jörg...
Mit der Fotomontage von Dürers „Rhinocerus“, bei der das Tier ein Theater im Bauch hat und die den Titel „zu groß, zu teuer, zu kompliziert, immer hungrig“ trägt, leitete der Architekt Prof. Jörg Friedrich auf dem Kongress von Opera Europa in Straßburg im Oktober 2019 eine lebhafte Diskussionsrunde über die Öffnung von Opernhäusern und Theatern ein (BTR 06 | 2019)....
The talk with Andrew Schneider took place at the midst of March, at the day when all theatres and other institutions were closed. The premiere of „remains“ had taken place at the last evening before the shutdown. We met in the historical Berlin-Mitte, from one day to the other a very quiet place quiet place, at the home of Sasha Waltz& Guests. The correspondence...
