Opernhaus Athen: Innovative Lösungen
Renzo Piano, der mit der Stiftungsfamilie befreundete Stararchitekt, beschreibt die Standortfindung so: „Der Taxifahrer, der mich vom Jachthafen zur Innenstadt bringen sollte, hatte Probleme mit der Polizei, wurde angehalten. Ich nutzte die Zeit, mir die Umgebung anzusehen, und habe dabei einen idealen Standort für ein Kulturgebäude entdeckt.“ Ein in der Nähe zum Meer gelegenes, brachliegendes Gelände einer ehemaligen Pferderennbahn sollte die Oper und die Nationalbibliothek beherbergen.
Noch bevor der eigentliche Entschluss zum Bau und der Bauherrenschaft gefallen war, wurde von der in New York ansässigen Niarchos Foundation die Firma TPC – Theatre Projects Consultants in die Grundlagenplanung für Gebäude und Technik einbezogen. Benton Delinger zeichnet dort verantwortlich für den Konzeptentwurf. Ergänzt wurde dieser später durch die Akustikplanung von der Firma Arup für diverse bauliche Bereiche. Vorgabe war, Konzept und Technik für ein üblichen europäischen Maßstäben entsprechendes Opernhaus zu entwerfen. Das Entwurfskonzept sieht einen Zuschauerraum in klassischer Hufeisenform mit flexibel gestalteter Vorbühne/Orchestergraben und einer Hauptbühne mit in Kreuzform angelegter ...
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BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Technologien, Seite 90
von Gerhard Bauer
Hell leuchtet der Kulturpalast von Weitem. Der Quader sticht deutlich heraus aus dem historischen Stadtzentrum, das nach und nach im alten Stil rekonstruiert wird. Die Einladung zur Pressekonferenz führt in das obere Foyer. Der Blick öffnet sich zu allen Seiten auf die Stadt. Der Oberbürgermeister Dirk Hilbert verweist stolz auf die kulturelle Ausrichtung Dresdens....
Ein Besuch vergangenen Sommer im Markgräflichen Opernhaus: Die Sicht auf die barocke Pracht von Zuschauerraum und Logenhaus war noch von Gerüsten und Planen komplett versperrt. Baugeräusche drangen nach außen, nur teilweise sichtbar und im Bauzustand lagen die seitlichen Logengänge. Immerhin entschädigte im Foyerbau (zugleich Informationszentrum vom Welterbe...
“A Bayreuth for Africa” is what Christoph Schlingensief (1960-2010) envisaged: The diverse German artist and filmmaker wanted to build an opera village in Africa as a place for people to cooperate on arts projects and so lay mutual prejudices to rest. Having developed the idea together with architect Francis Kéré from Burkina Faso, Schlingensief did not live to see...
